Ein Hoch auf den Studienservice (pt. I)

Ja, es ist mal wieder soweit: Am morgigen Tage endet das Sommersemester 2007 und wir läuten das Wintersemester 2007/08 ein. Prinzipiell etwas schönes, zeigt es uns doch, dass wir wieder was erreicht haben.

Doch auch dieses freudige Ereignis hat seine Schattenseiten in Form des Studentenausweises bzw. Semestertickets. Man erinnere sich: Zum Wintersemester 2007/08 wurden in Hessen durch unseren glorreichen Ministerpräsident Roland Kotz.. ähm.. Koch (Abmahnungen bitte an die bei der DENIC hinterlegte Adresse ;-) ) allgemeine Studiengebühren in Höhe von EUR 500 pro Semester eingeführt. Daher gab es auch an der Uni Kassel einen Boykott dieser Gebühren, der leider ebenso erfolglos war, wie seine optimistischen Leidensgenossen an anderen hessischen Universitäten. So trug es sich nun zu, dass unsere Uni die Rückmeldefrist nach hinten verlegt hat, was wohl jetzt zum Problem wird.

Der geneigte Leser mag sich denken können, was nun passiert ist. Richtig! Seit mehr als zwei Wochen sind zwar die Studiengebühren der Boykottierenden an die Uni überwiesen, trotzdem ist das Objekt der Begierde, der Semesterausweis, immernoch nicht im heimischen Briefkasten gelandet. Es existiert zwar eine privilegierte Gruppe, die ihn schon in ihrem Besitz hat, doch die scheint sich relativ klein zu halten.

So freue ich mich nun auf die nächsten Tage, an denen ich entweder schwarz fahren oder Tickets für die Tram kaufen müssen werde.


4 Meinungen zu “Ein Hoch auf den Studienservice (pt. I)”

  1. Arne sagt:

    Privilegiert zu sein ist toll, zumindest in dieser Situation ^^

  2. Thomas sagt:

    Schwein! Ich bin schon so unprivilegiert, dass ich nicht mal eine Antwort auf meine Email an die werten Damen und Herren bekomme.

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