Kram von Januar 2008

Die verzwickte Hausaufgabe

Donnerstag, 31. Januar 2008

Tja ja, nun ist es also soweit. Die vergangenen zwei Wochen sind abgelaufen und ich habe keinen Nutzen aus meiner Vergesslichkeit bzgl. der letzten Hausaufgabe diesen Semesters gezogen. Ganz im Gegenteil: Einen Tag vor Abgabe fange ich nun endlich an zu schreiben.. und muss feststellen, drei Seiten können verdammt lang sein. Und wer kennt das nicht? Alle fünf Minuten kontrollieren, ob man nun endlich ein großes Stück weiter gekommen ist, und alle fünf Minuten die Ernüchterung, dass immernoch kein eklatanter Unterschied zur Vorversion sichtbar wird.

Ich, meines Zeichens bekanntermaßen Linuxer, verwirkliche Arbeiten dieser Art gerne mit LaTeX, weil ich mir dann die Arbeit am Layout sparen kann und alle Arbeiten schön einheitlich aussehen. Nun hat dies aber den Nachteil, dass man während des Schreibens nicht erkennen kann, wie viel Produkt man schon erarbeitet hat. Also treibe ich die Kontrolle momentan wieder zum Höhepunkt und übersetze meinen Text gefühlt nach jedem Halbsatz. Und wer hätte es anders erwartet, der Text wird und wird nicht länger. Allerdings beschleicht mich langsam das Gefühl, ich würde mehr Zeit zum Kontrollieren, als zum eigentlichen Schreiben aufbringen…

How to Reboot Hessen

Donnerstag, 24. Januar 2008

Gerade bei Eigenfrequenz gefunden. So schöne Wahlwerbung aus der Heimat kann ich natürlich keinem vorenthalten ;-)

PP-Wahlplakat

Pretty gone Privacy

Mittwoch, 23. Januar 2008

Über die CSU konnte man ja schon in der Vergangenheit sehr differenzierte Meinungen haben. Jetzt setzt sie wieder einen drauf: Wie heise berichtet, hat die CSU den Antrag der Opposition im bayrischen Landtag zur Berichterstattung über Lauschangriffe riguros abgelehnt. Kern der Forderung war die Information über Anzahl der überwachten Personen und die eingesetzten Techniken, speziell zur Überwachung privater Computer. Begründet wurde die Ablehnung noch nicht näher, doch herrscht allgemeines Unverständnis, denn diese Informationen stellen wohl kaum eine Gefährdung der Wirksamkeit laufender Überwachungen dar.

Das perfekte Dinner

Dienstag, 22. Januar 2008

T-5 Tage bis zum Showdown in der Koch-Arena. Diesmal braucht die Jury einen robusten Magen.

Scheisse ist…

Dienstag, 22. Januar 2008

… die Füße voll Wasser zu haben, aber keine Quelle in Sicht.

Roland, der alte Brandstifter

Sonntag, 20. Januar 2008

„Ich warne davor, denjenigen die Schuld zu geben, die nach der Feuerwehr rufen – auch wenn sie das mit klaren Worten tun. Gezündelt hat ein anderer.“ (Kurt Beck über die CDU-Kritik an Peter Struck)

Schäubles Kampf gegen die Gesellschaft

Sonntag, 20. Januar 2008

Es ist schon kurios, was man in diesen Tagen aus den politischen Lagern zu hören bekommt. Den neuesten Vogel hat Innenminister Schäuble an diesem Wochenende abgeschossen. In einem Interview rechnete er nicht nur mit dem vorsitzenden Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier, sondern gleich auch noch mit der demokratischen Gesellschaft ab. Hintergrund seiner Offenbarung ist sein Baby, das Luftsicherheitsgesetz, mit dem er doch zu gerne besetzte Passagiermaschinen bei einer Bedrohungslage abschießen lassen würde. Dies jedoch, erklärte Papier vergangene Woche, sei mit dem Grundgesetz keinesfalls vereinbar. Schäuble konterte nun, alle grundrechtlich geschützten Bereiche würden irgendwo enden, wo diese Grenze läge, sei „Sache des Gesetzgebers“.

Wie sehr er sich damit ins antidemokratische Lager bewegt hat, mag auf den ersten Blick nicht klar sein. Macht man sich allerdings Grundlage und Ursprung demokratischer Gesellschaften deutlich, zeichnet sich das Ausmaß ab. Denn der Gesellschaftsvertrag an sich beruht darauf, dass eine Gruppe von Individuen einen minimalen Teil ihrer persönlichen Freiheit abgeben, um die Sicherheit zu bekommen, in jedem anderen keine potenzielle Gefahr vermuten zu müssen. Über diesen minimalen Teil der persönlichen Freiheit und die dafür gewonnene Sicherheit zu wachen, delegiert das Individuum an seinen Herrscher. So jedenfalls C. Beccaria, in seinem 1764 veröffentlichten Werk „Von den Verbrechen und von den Strafen“.

So mancher Politiker sollte sich zwischendurch mal auf die Basis seiner Macht rückbesinnen.

Mein Audiocenter

Sonntag, 20. Januar 2008

Hach, endlich funktioniert mal wieder etwas so, wie es soll. Im Laufe der vergangenen beiden Tage habe ich meinen alten Gateway (PII 300MHz) erfolgreich in eine Jukebox umgewandelt. Das gute Stück logiert jetzt in meiner TV-Bank, hat meine ebenso alte Creative SB Extigy verpasst bekommen und beschallt mich nach Belieben mit Musik. Monitor, Tastatur o.ä. braucht’s dafür nicht, er lässt sich komplett über das Netzwerk fernsteuern.

Ermöglicht wird dies über den MPD in Verbindung mit momentan zwei möglichen Playern zur komfortablen Wiedergabesteuerung: Sonata (grafisch) und ncmpc (für die Konsole). Zusätzlich lässt sich die Extigy per Fernbedienung regeln; das exaudio-Modul macht’s möglich. Und um noch etwas für den Überwachungsstaat zu tun, auch wenn ich’s mal lieber als hocheffizienten Weg zum Finden neuer Bands nach meinem Geschmack sehe ( ;-) ), kommuniziert das ganze System auch noch wunderbar mit Last.FM.

Ich für meinen Teil bin jetzt erstmal zufrieden. Eigentlich sollte noch eine web-basierte Wiedergabesteuerung per Ampache dazu kommen, aber der weigert sich konsequent, mich Playlisten anlegen zu lassen bzw. den MPD in irgendeiner Weise anzusteuern. Davon abgesehen halte ich die momentane Konfiguration für komfortabel genug. Alles, was jetzt noch fehlt, ist dem MPD beizubringen, dass er doch bitte 4.1 anstelle von 2.1 wiedergeben möge. Aber das kriegen wir auch noch irgendwie hin.

Scheisse ist…

Donnerstag, 17. Januar 2008

… ein 100MBit Intranet zu haben, aber aus irgendeinem Grund Daten nur mit etwa 2,5MBit kopieren zu können.

Ring frei zur letzten Runde!

Mittwoch, 16. Januar 2008

Es ist mal wieder soweit: Das Semesterende steht vor der Tür. Eine Hausarbeit wird bis Freitag noch fertig gemacht, dann hat sich die Arbeit für’s Erste und es geht straight forward auf meine ersten richtigen Ferien seit mehr als einem Jahr (bedingt durch Umzug, Praktikum etc.). Jetzt also noch drei Tage ackern und dann hoffen, dass auch nichts nachgearbeitet werden muss. Gedrückte Daumen werden gern gesehen ;-)

edit: Oh my f**kin..! Ich werde definitiv immer chaotischer. Da schaue ich gerade mehr zufällig in meine Unterlagen und was darf ich feststellen? Abgabe ist erst in zwei Wochen. Und ich hab mir schon Sorgen um meine Arbeitsmoral gemacht ;-)

Kurios: Früh übt sich..

Dienstag, 15. Januar 2008

.. was ein anständiger Alkoholiker werden will. SPON berichtet heute von einem elfjährigen Mädchen, das in Hildesheim am Samstag mit respektablen 2,26 Promille vor einen Bus gerannt ist. Der Fahrer konnte noch rechtzeitig bremsen. Über die Ursache ihres Zustandes wird noch ermittelt, allerdings ist es doch merkwürdig, dass dieser dem Busfahrer erst auf Grund der Fahne des Mädchens auffiel. Ihr sonstiges Verhalten scheint verhältnismäßig normal gewesen zu sein. Ob man da schon von Konditionierung ausgehen kann?

Sachen, die die Welt nicht braucht. Heute: Die abgerauchte Serverplatte

Donnerstag, 10. Januar 2008

Jaja, das Semester neigt sich gen Ende, nächste Woche ist wieder eine Hausaufgabe fällig, mein Praktikumsbericht ist immernoch nicht geschrieben und eigentlich hab ich viel zuviel zu tun. Wahrscheinlich war genau dieser Umstand der Grund, warum sich unser Root gestern dachte, er könnte ja mal seine Festplatte abrauchen lassen. Danach stellte sich der Autor auch instantan die Sinnfrage nach automatisierten Backups bzw. Raid 1. Beides war natürlich nicht am Laufen, so dass man sich schon auf das Schlimmste einstellte.

Glücklicherweise war die Platte eher angekratzt, als zerstört, und unter Mithilfe der guten Jungs von NGZ konnte das Gros der schwer reproduzierbaren Daten noch in letzter Sekunde gesichert werden. Nun denn, nach zwei Tagen Arbeit laufen jetzt alle Server wieder und ich bin um die Erfahrung reicher, schnellstmöglich rsync einzurichten ;-)