Die verzwickte Hausaufgabe

Tja ja, nun ist es also soweit. Die vergangenen zwei Wochen sind abgelaufen und ich habe keinen Nutzen aus meiner Vergesslichkeit bzgl. der letzten Hausaufgabe diesen Semesters gezogen. Ganz im Gegenteil: Einen Tag vor Abgabe fange ich nun endlich an zu schreiben.. und muss feststellen, drei Seiten können verdammt lang sein. Und wer kennt das nicht? Alle fünf Minuten kontrollieren, ob man nun endlich ein großes Stück weiter gekommen ist, und alle fünf Minuten die Ernüchterung, dass immernoch kein eklatanter Unterschied zur Vorversion sichtbar wird.

Ich, meines Zeichens bekanntermaßen Linuxer, verwirkliche Arbeiten dieser Art gerne mit LaTeX, weil ich mir dann die Arbeit am Layout sparen kann und alle Arbeiten schön einheitlich aussehen. Nun hat dies aber den Nachteil, dass man während des Schreibens nicht erkennen kann, wie viel Produkt man schon erarbeitet hat. Also treibe ich die Kontrolle momentan wieder zum Höhepunkt und übersetze meinen Text gefühlt nach jedem Halbsatz. Und wer hätte es anders erwartet, der Text wird und wird nicht länger. Allerdings beschleicht mich langsam das Gefühl, ich würde mehr Zeit zum Kontrollieren, als zum eigentlichen Schreiben aufbringen…


Eine Meinung zu “Die verzwickte Hausaufgabe”

  1. MrOrange sagt:

    Welcher Student kennt denn das nicht? Arbeiten auf den letzten Drücker machen, denn die Prokrastination ist des Studenten bester Freund! Nein, wohl kaum. Als ich meine letzte Hausarbeit innerhalb weniger Tage fertig stellen musste, habe ich die Absätze im Texteditor geschrieben, ausgeschnitten und dann in LaTex eingefügt. Kein lästiges Textsetzten nach jedem Satz ;-)

    Das hat auch gleich einen weiteren Vorteil, nämlich das die Rechtschreibung kontrolliert wird. Viel Erfolg noch bei der Hausaufgabe!

    MrOrange

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