Kadfly bloggt Tibet

In Zeiten von Aufruhr und fehlender Pressefreiheit in Tibet, gelangen fast nur gefilterte Informationen an China vorbei in die Welt. Fast nur gefilterte. Denn im Zeitalter von Internet, Digitalfotographie und Blogs entwickelt sich mehr und mehr eine Ebene des Journalismus – dem Citizen Journalism – die sich so einfach nicht mehr kontrollieren und zensieren lässt.

So berichtet die Deutsche Welle vom amerikanischen Blogger Kadfly, der sich Mitte Februar auf den Weg nach Asien machte und nun aus Tibet direkt von der Front berichtet. Veröffentlicht werden seine Bilder und Berichte via Internetcafés in seinem Blog, der mittlerweile auch bei den großen Tagesblättern immer mehr Interesse weckt; sein Foto von unter Schutzschilden verbarrikadierten Polizisten hat es bis auf die Titelseite der New York Times geschafft. Seine Bilder bewegen und seine Berichte sind, für Tibet-Verhältnisse, überraschend unparteilich – so kritisiert er etwa explizit die Demonstranten, als diese nicht mehr nur Polizisten, sondern auch Zivilisten zu attackieren begannen.

Dank an dieser Stelle an netzpolitik.org, für die Information über den Bericht bei Deutsche Welle. Ich werde Kadflys Blog jedenfalls im Auge behalten und kann die Lektüre nur empfehlen.


4 Meinungen zu “Kadfly bloggt Tibet”

  1. regulatorr sagt:

    This whole situation is SO absurd. Your post strikes as serious for you only. What can we do but make jokes about it?

  2. Thomas sagt:

    I’m not really sure, if I understand, what you wanna tell me – maybe because of my underdeveloped english. Hope you wanna explain it in a little more detailed way.

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