Kluft zwischen Arm und Reich wird größer

Morgen wird er offiziell vorgelegt, heute hat Bundesarbeitsminister Scholz gegenüber der BamS einen Ausblick gegeben: Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Die NETZEITUNG und SPIEGEL Online berichten über die überwiegend ernüchternden Ergebnisse. Demnach gelten 13% der Bundesbürger als arm, was nach EU-Definition einem Nettoeinkommen von weniger als 60% des mittleren Einkommens entspricht, effektiv 781 Euro. Weitere 13% befinden sich in der prekären Lage, durch Sozialleistungen vor dem Abrutschen in die Armut bewahrt zu werden. Insbesondere erschreckt Scholz aber der Anteil derer, die sich trotz Erwerbsarbeit in der prekären Lage befinden. Daraus folgt, nicht unberechtigterweise, wieder der Ruf nach Mindestlöhnen. Einzige positive Tendenz zeichnet sich bei den Rentnern ab, bei denen nur 2,3% auf Grundsicherung angewiesen seien.

Interessant wäre für mich jetzt eigentlich noch zu wissen, was mit beispielsweise Studenten ist, die durch ihre Eltern teil-/finanziert werden. Die dürften in der Statistik eigentlich nicht auftauchen, würden die Armutsquote aber wohl noch um einiges in die Höhe treiben. Betrachte ich beispielsweise mein Einkommen, von dem der Staat nur teilweise etwas mitbekommen könnte, muss ich leider sagen: Ich bin arm!


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