Von Möbeln und Blutungen

Mit meinem ersten richtigen Post mache ich mal an der Stelle weiter, die mir den meisten Spaß bereitet: Werbung. Heutiges Opfer (was eigentlich schon lange fällig war), die XXXL-Möbelhäuser. Ja, die, die sich von der putzigen Knutschkugel Otti Fischer bewerben lassen. Und auch bei diesen war offensichtlich wieder eine Werbeagentur am Werkeln, die sich nur bedingt Gedanken über eventuelle Doppeldeutigkeiten in der Message des Slogans gemacht hat.

„Die mit dem roten Stuhl“.. ach so. In Verbindung mit dem monströsen, roten Sitzmöbel, dass offensichtlich das Markenzeichen der XXXL-Möbelhäuser ist, macht der Slogan Sinn. Interessant werden die Spots erst, wenn man sie ohne Bild genießt. Wenn ich kurz überdenke, wie oft mein Fernseher nebenbei läuft und ich nur zuhöre, halte ich es durchaus für sinnvoll, bei der Konzipierung einer Kampagne auch diese Möglichkeit mit einzubeziehen.

Aber gut, die XXXL-Möbelhäuser werde ich definitiv nicht mit einem Besuch beehren, denn immer, wenn ich den Namen höre oder lese, fällt mir unweigerlich chronisches Arschbluten ein. Bewerben wir Sachen, die die Welt nicht braucht.


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