AT LAST, SIR TERRY, WE MUST WALK TOGETHER.

So begann sie also, die Mitteilung in vier Teilen über den viel zu frühen Tod eines der wirklich großen Schreiberlinge unserer Zeit.

AT LAST, SIR TERRY, WE MUST WALK TOGETHER.
Terry took Death’s arm and followed him through the doors and on to the black desert under the endless night.
(…)
The End.

(Quelle: https://twitter.com/terryandrob/status/576036599047258112, https://twitter.com/terryandrob/status/576036726046646272, https://twitter.com/terryandrob/status/576036888190038016)

Meine Wenigkeit trauert wirklich selten. Normalerweise habe ich ein recht pragmatisches Verhältnis zum Tod. Heute nicht. Mit Terry Pratchett geht mir einer der wenigen Autoren verloren, die es wie kein anderer verstanden, Worte in Bilder zu verwandeln. Einer, der nicht mit der Brechstange Missstände anprangerte, sondern sie liebevoll in seiner eigenen Welt aufzuzeigen versuchte… und das mit bemerkenswertem Erfolg. Und nicht zuletzt ein großartiger Menschenfreund an sich.

Terry Pratchett hat mich inspiriert und mir einen Maßstab gesetzt, den ich wohl nie erreichen werde. Damit kann ich leben. Seine Bücher werden weiterleben. Trotzdem hat mindestens meine Welt heute einen großen Menschen verloren. Die Lücke, die er hinterlässt, wird, wenn überhaupt, schwer zu füllen sein.

Dieses eine Mal, TOD, wäre es doch möglich gewesen, die Lebensuhr umzudrehen. Deine Freude hättest du auch hier weiter mit ihm haben können.


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