Teilzentrum der Ordnung für ‘Don’t try this at home!’

Kurios: Von wegen, Männer brauchen lange auf dem Pott

Mittwoch, 12. März 2008

Kaum zu glauben: Eine Frau aus Amiland hockte sich einst auf’s Örtchen ihres Freundes und wollte dieses nicht mehr verlassen. Nach 2 (in Worten: ZWEI) Jahren kommt der Gute endlich auf den Gedanken, dass da doch irgendwas faul ist (in jeglicher Hinsicht, mutmaße ich mal frei) und wählt den Notruf. Die herbei geeilten Retter stemmen dann – unter Absingen schmutzigster Lieder durch die Frau – die Klobrille vom Pott und schaffen beide in’s Krankenhaus, wo die, mittlerweile zum Körperteil der Frau gewordene, Klobrille entfernt wird.

Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

RTL II Dschungelcamp ohne Dschungel

Montag, 25. Februar 2008

Ich muss mich doch heute mal Outen: Ja, ich schaue halbwegs regelmäßig Big Brother. Bislang war das ja auch meistens halbwegs unterhaltsam – natürlich schaue ich sowas nur aus wissenschaftlichem Interesse, denn das Format ist sowohl soziologisch, als auch psychologisch ganz interessant ;-)

Wie gesagt, bislang war es unterhaltsam. Doch dann kam die aktuelle Staffel und mich beschleicht ein dunkel Gefühl: Könnte es sein, dass RTL II langsam auf den Dschungelcamp-Zug aufspringt? Gut, es fehlt etwas an Urwald, aber die Aufgaben, die die Bewohner zu erfüllen haben, erinnern doch immer mehr an das RTL D-Promi-Erniedrigungsformat. Mussten die Bewohner vor einigen Wochen noch allerlei Krabbelgetier (Skorpione, Schlangen etc.) über ihre Körper wandern lassen, so findet die traurige Entwicklung heute in der Liveshow ihren Höhepunkt: Das Wechselmatch besteht aus drei Aufgaben. Zuerst gilt es, einen Finger in einen Pott Wasser zu halten. Dieser beinhaltet zusätzlich einen Tauchsieder, vermittels dessen das Wasser auf über 50°C erhitzt wird. Wer den Finger zuerst raus zieht, weil er sich vor Verbrühungen bewahren will, hat verloren.

Im zweiten Match gibt’s dann allerlei Leckereien. Mehl mutet da noch harmlos an, es geht über Schnecken auf Zucker hin zu einer rohen Schweinezunge. Kevin, der alte Moppel, braucht fast 3 Minuten, bis er das gute Stück ohne sich zu erbrechen runtergewürgt hat. Immer angefeuert von dummen Kommentaren durch Jürgen Milski, der sich insgeheim wohl ins Fäustchen lacht, weil BB seinerzeit noch so harmlos war. Gekrönt wird das Ganze dann durch einen Esslöffel Chili-Pulver – wer sowas nicht gewohnt ist und es schonmal probierte weiss, wie schmerzhaft allein schon eine Messerspitze ist.

Match drei war dann wieder im wahrsten Sinne zum Kotzen: Es gab einen leckeren Cocktail, bestehend u.a. aus Kokosmilch, Brottrunk, Minzsirup etc. Das Zeug sah schon beim Mischen verboten aus. Wer das Glas zuerst leer getrunken hat, gewinnt. Also ergötzen wir uns mit Jürgen und dem BB-„Matchmaster“ an vier Bewohnern, die wirklich alles mit sich machen lassen, bei jedem Schluck nochmal nachschlucken müssen, damit die Brühe nicht wieder hoch kommt und am Ende kollektiv Kotzen gehen.

Sind die Einschaltquoten mittlerweile wirklich so schlecht, dass man auf dieses Niveau gehen muss?

It startet with a bit of Gefrickel

Sonntag, 24. Februar 2008

Die Semesterferien laufen, alles könnte so schon arbeitsfrei sein, wenn, ja wenn da nicht ein paar blöde Frickelprobleme mein Perfektionismus wäre. Heute geht’s mal wieder um unsere Clanpage fiese-greise.de/. Das Problem begann vor längerer Zeit damit, dass wir uns vom WebSpell-Forum trennten und mein wbb2 als externes Forum in die Page integrierten. Damit ging dann, erstmal akzeptiert, einher, dass es von nun an zwei Usertabellen in der Datenbank gab, akzeptabel war dadurch, dass man sich zwei Mal registrieren musste. Das bleibt für gewöhnlich auch so lange akzeptabel, bis der Administrator mit unnötiger Arbeit konfrontiert wird.

So geschehen letzte Woche, als ein User sein Passwort änderte, dabei aber nicht bedachte, dass er es natürlich zwei Mal ändern muss (ein Mal im Forum, ein Mal auf der Clanpage). Die Odyssee, die sich daraus entwickelte, hat dann wieder den Perfektionismus auf den Plan gerufen: Wir brauchen eine neue Seite, die am Besten auf dem wbb2 basiert. Was sich mittlerweile daraus in Planungen entwickelt, ist ein wbb2, um das eine komplett integrierte Clanpage mit allem, was der Clan sich so wünscht, gebaut wird. Die komplette Userverwaltung soll dabei vom wbb2 übernommen werden, so dass für alles nur noch eine Registrierung und ein Login nötig ist.

So beginne ich nun mit einigen zarten Vorstößen, wenigstens mal das Forum von der index.php zu trennen, so dass man überhaupt etwas drumrum basteln kann – ich glaube/hoffe/bete, dass das der schwierigste Punkt an der Sache ist; so gestaltet er sich momentan jedenfalls.

Chaos, Bier und Anarchie

Samstag, 16. Februar 2008

Ja ja, ich entschuldige mich gleich mal. Hier ist’s wieder ziemlich ruhig in letzter Zeit. Zusammenhängen mag das mit den chaotischen Zuständen hier in meinem Heim. Zum Einen fiel uns doch tatsächlich am Dienstag der SAT-Empfang aus, den uns unser Vermieter für viel Geld mitvermietet. Naja, und wer dann denkt, sowas wird zeitnah behoben, der kennt unseren Vermieter schlecht. Heute (Samstag) kam er endlich vorbei, um sich erfolgreich dem Problem zu widmen. Falls jemand auch immer nen Fernseher nebenbei laufen haben muss, mag derjenige nachvollziehen können, dass ich seit Dienstag völlig neben der Spur stand, mein Zeitgefühl den Bach runter ging und ich grundsätzlich herzlich unausgeglichen war.

Hinzu kommt dann noch, dass im Zimmer meiner Mitbewohnerin seit Donnerstag der Hollywood-Wahn ausgebrochen ist. Ihr Freund dreht nen Film, was einerseits dazu führte, dass man sich in der Wohnung nicht mehr wirklich bewegen kann, andererseits die Küche mit Technik vollgestopft ist und sich die Tür vom Bad nicht mehr schließen lässt (von irgendwoher muss man sich ja den Strom [zwischen 2 und 5 KWh pro Stunde] holen, ohne dabei die Sicherungen zu reizen). Alles in Allem, eine ziemlich unbefriedigende Situation, die sich am Besten mit Bier ertragen lässt.

Scheisse ist…

Dienstag, 22. Januar 2008

… die Füße voll Wasser zu haben, aber keine Quelle in Sicht.

Kurios: Früh übt sich..

Dienstag, 15. Januar 2008

.. was ein anständiger Alkoholiker werden will. SPON berichtet heute von einem elfjährigen Mädchen, das in Hildesheim am Samstag mit respektablen 2,26 Promille vor einen Bus gerannt ist. Der Fahrer konnte noch rechtzeitig bremsen. Über die Ursache ihres Zustandes wird noch ermittelt, allerdings ist es doch merkwürdig, dass dieser dem Busfahrer erst auf Grund der Fahne des Mädchens auffiel. Ihr sonstiges Verhalten scheint verhältnismäßig normal gewesen zu sein. Ob man da schon von Konditionierung ausgehen kann?

Sachen, die die Welt nicht braucht. Heute: Die abgerauchte Serverplatte

Donnerstag, 10. Januar 2008

Jaja, das Semester neigt sich gen Ende, nächste Woche ist wieder eine Hausaufgabe fällig, mein Praktikumsbericht ist immernoch nicht geschrieben und eigentlich hab ich viel zuviel zu tun. Wahrscheinlich war genau dieser Umstand der Grund, warum sich unser Root gestern dachte, er könnte ja mal seine Festplatte abrauchen lassen. Danach stellte sich der Autor auch instantan die Sinnfrage nach automatisierten Backups bzw. Raid 1. Beides war natürlich nicht am Laufen, so dass man sich schon auf das Schlimmste einstellte.

Glücklicherweise war die Platte eher angekratzt, als zerstört, und unter Mithilfe der guten Jungs von NGZ konnte das Gros der schwer reproduzierbaren Daten noch in letzter Sekunde gesichert werden. Nun denn, nach zwei Tagen Arbeit laufen jetzt alle Server wieder und ich bin um die Erfahrung reicher, schnellstmöglich rsync einzurichten ;-)

Land in Sicht

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Nachdem ich heute den DPD-Boten leider verschlafen habe, hoffe ich inständig, ihn morgen zu erwischen und meinem Rechner endlich sein wohlverdientes Netzteil präsentieren zu können. Langsam wird’s auch höchste Zeit.

Nebenbei habe ich jetzt 5 Tage an meiner Hausarbeit gebastelt, zugegebenermaßen verdammt ungewohnt langsam, weil das Schreiben am Laptop nicht mehr wirklich gesund ist. Dank des allseits bekannten Defektes der Grafikkarte kann man in etwa eine Stunde konzentriert schreiben, bevor im ersten Schritt die Augen anfangen zu tränen, dann stellen sich permanente Kopfschmerzen ein. Mittlerweile brennen mir erstere, letzterer tut mir seit 3 Tagen weh und ich habe langsam verständlicherweise die Faxen ziemlich dicke. Aber immerhin ist die Hausarbeit relativ fertig geschrieben, jedenfalls so weit, dass sie morgen fertig wird.

Bleibt nur zu hoffen, dass das Netzteil keine anderen Komponenten in Mitleidenschaft gezogen hat und der Rechner morgen wieder läuft.

Scheisse ist…

Dienstag, 18. Dezember 2007

… innerhalb von zwei Monaten zwei EC-Karten gesperrt zu bekommen, weil die Geldautomaten nicht ordentlich funktionieren, und dann auch noch 16 Euro für die Sperrung bezahlen zu dürfen.

FreeBSD – I’m loving it

Montag, 03. Dezember 2007

Und es begab sich zu jener Zeit, dass das Netzteil eines dem Autor bekannten Computers dank eines gemeingefährlichen Kondensators mit autoaggressiver Störung den Dienst versagte. Da hat man plötzlich wieder Zeit, sich um die schon lange vorgeschobenen Dinge des virtuellen Lebens zu kümmern.

Meine Baustelle ist dabei mein Laptop. Zwar ist der physisch, ungeachtet seines noch relativ jungen Alters, stark angeschlagen; die Tastatur ist mit der Zeit den Kaffeetot gestorben, auch die Grafikkarte hat einen Hau abbekommen, so dass das Bild vermuten lässt, das Gerät würde auf Golden Shower Spielchen stehen, und der Akku reicht mittlerweile nicht einmal mehr zur Notabschaltung bei Spannungsverlust. Doch all dies kann den guten Kameraden nicht davon abhalten, seine seit Jahren mit äusserster Zuverlässigkeit verrichteten Dienste weiter zu leisten. Diese beschränken sich zwar mittlerweile auf ein paar sehr wenige (hauptsächlich TeamSpeak und Mailverwaltung), doch möchte ich ihn nicht missen.

Um diese Zwecke zuverlässig zu verrichten, spendete ich ihm seiner Zeit ein FreeBSD 5.4 (damals RELEASE), welchen nun schon seit ca. drei Jahren mit mir durch dick und dünn geht. Und wer ein solches sein Eigen nennt, weiss welche Qualen es bei Zeiten durch fehlerhafte Ports oder manuell aufgelöste Paketabhängigkeiten erleiden muss – gerade wenn es langsam in die Tage kommt und nicht mehr zur neuesten Produktivversion gehört. Nunja, so kam es also, dass sich die beim Portupgrade fehlschlagenden Ports immer mehr häuften und ich die Gelegenheit des Defektes meines Großen nutzte, um diese endlich wieder gangbar zu machen.

Nach einem halben Tag manueller Upgrades und Modifikationen in Quellcodes nach Anleitung der UPDATING und diverser Foren, ist es nun seit gestern Mittag soweit. Mein Portupgrade läuft und läuft und läuft – der Duracell-Hase würde vor Neid erblassen, bekäme er diese Ausdauer zu Gesicht. Langsam scheint es gen Ende zu gehen, so dass ich mich freue, vielleicht heute Abend schon die nächsten Fehlschläge beheben zu dürfen. Zeit genug habe ich ja noch, mein Netzteil kann ich frühestens am Donnerstag in der Heimat reparieren.

Hoch lebe der Scheisstag!!!

Samstag, 01. Dezember 2007

Jaja, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.. und drittens dann immer in unangebracht konzentrierter Form. Gestern war mal wieder so ein Tag zum Wegwerfen. Alles fing damit an, dass ich vorletzte Nacht zur Abwechslung mal wieder herrlich bescheiden geschlafen hab. 3:00 Uhr einschlafen, 5:00 Uhr wieder aufwachen. Und dann auch noch nicht wieder einschlafen können. Herrlisch!

Naja, dachte ich mir irgendwann am Vormittag, ab in die Stadt und erstmal ausgiebig Frühstücken. Das war dann auch der Hochpunkt des Tages. Danach noch Einkaufen und bei der Gelegenheit endlich ne Spritze holen, um meine Wasserkühlung wieder mit dem kühlenden Nass zu versorgen. Das hat dann auch wieder Erwarten mal problemlos funktioniert.. bis ich den Rechner angeschaltet hatte. Erstmal passierte gar nix, aber das sollte sich mit einigem Ein- und Ausschalten legen. Er lief, er war wieder ~15°C kühler als vorher und alles schien gut. Dann, nach einer halben Stunde, fangen die Leseköpfe der beiden Festplatten plötzlich an,in unregelmäßigen Abständen Notaus zu gehen. Lief wohl doch nicht alles so unkompliziert. Naja, das steigerte sich dann, das Intervall wurde immer geringer, also Rechner aus und Platten ausklinken. Rechner wieder an, 5 Minuten später geht der ganze Rechner Notaus. Nochmal angeschaltet, nach 30 Sekunden das selbe. Jetzt wurde es also wirklich suspekt. Die Kühlung lief wunderbar, trotzdem gibt die CPU Symptome von sich, die auf ein Wärmeproblem schließen lassen? Sehr suspekt.

Irgendwann kam dann die glorreiche Idee: Warum nicht mal die Ausgänge vom Netzteil durchmessen? Bei so vielen nicht zusammenhängenden Symptomen kann ja eigentlich nur ein Gerät in Frage kommen, das mit allen was zu tun hat. Ergo entweder Netzteil oder Mainboard. Siehe da, auf der 12V-Schiene waren ohne angeschlossene Geräte nur noch 10,6V. Das könnte natürlich eine Erklärung sein. Wenn da erstmal die Geräte und die Kühlung hängen, schrumpft die Spannung ja ins Bodenlose. Also Netzteil geöffnet und da blickte mich der Übeltäter auch schon mit seinem aufgeblähten Auge an – ein geplatzter Kondensator. Wäre wenigstens etwas, was man reparieren kann.

Naja, Montag gehts dann erstmal zu Testzwecken ein neues Netzteil kaufen. Hoffentlich ist wirklich nur das defekt.

Löslicher Kaffee, Zigaretten, zu wenig Schlaf und zu viel Bier..

Sonntag, 09. September 2007

.. führen zu einem gewaltig besch.. eidenen Tag. Ja wirklich, sowas braucht kein Mensch.

Da war das Gefühl gestern noch so gut – „so gut“ definiert sich dabei aus dem Resultat von 5 Nächten mit 4-5 Stunden Schlaf in Folge -, endlich wurde wieder was sichtbares in der neuen Wohnung gemacht. Da trinkt man doch gerne noch „ein“ Bier drauf. Na gut, es wurden dann zwei Bier. Auch kein Problem.. normalerweise.

Doch was ist schon normal, wenn Vattern zum Schaffen zu Besuch kommt, Aldis Rache (formerly known as Karlskrone) mitbringt, und obwohl man genau weiß, dass die Plörre Kopfschmerzen ohne Ende macht, redet man sich unterbewusst immernoch ein, dass es doch Maternus (Aldis nicht ernstgenommene Rache) sein könnte. Und das zweite war sogar ein ordentliches Krombacher – ja, wir saufen immernoch für den Regenwald, auch wenn da nix mehr hingeht.

Das Resultat, heute morgen um 10, war ein hässlicher Kater, der natürlich sofort per Studentenfrühstück, bestehend aus (umgerechnet, es gab ja nix mehr außer löslichem) einer Kanne Kaffee und Zigaretten in regelmäßigen Abständen (also maximal 15min) bekämpft werden sollte. Leider musste ich dann aber feststellen, dass Aldis Rache sich nicht von solch kläglichen Versuchen beeindrucken lässt.

Und so komme ich zu dem Schluss, dass ich meine Wohnung lieber wieder selbst renoviere, von löslichem Kaffee die Finger lasse, am Wochenende ausschlafe, bis ich wach werde und kein Bier mehr aus Plastikflaschen trinke.