Teilzentrum der Ordnung für ‘Scheisse ist…’

Was nervt: Twitter

Donnerstag, 06. August 2009

Also ehrlich: Ich hab ja Verständnis für Downtimes wegen DoS-Angriffen. Auch dafür, dass Seiten dann nicht richtig laufen, weil an ihnen gearbeitet werden muss. Alles kein Problem, weil der Betreiber da grundsätzlich ja nicht viel für kann.

Aaaber: Seit 21:18 Uhr (MESZ) empfange ich zwar wunderbar Tweets, twitter.com funktioniert auch, offensichtlich kann jeder Hinz tweeten.. ABGESEHEN VON MIR!!! Egal ob per Web oder über Clients, vom PC aus oder übers Handy, ich krieg ums Verrecken keinen Tweet raus und das stinkt mir jetzt mal gewaltig!

So, das musste jetzt mal sein.

1. Mai – Gedenken an die Punk-Szene

Donnerstag, 01. Mai 2008

Jaja, früher war alles besser. Da kommt am ersten Mai wieder Nostalgie auf. Die Toten Hosen hatten mit ihrem Song nicht Unrecht. Von wegen Ideale und so. Von denen ist wenig übrig geblieben. Der Hauptgrund, warum ich mich aus der Szene weitestgehend verabschiedet habe. Früher war einfach alles besser :-(

Früher, da war doch was. Damals, als die Punks noch wussten, was sie wollten. Da gab es noch Ziele. Beispielsweise ein Umdenken in der Gesellschaft. Selbst wenn es nur die Änderung der Staatsform in eine andere (Anarchie zähle ich definitiv nicht als Staatsform) war, war es doch ein Ziel. Aber das Hauptsächliche war wohl das Umdenken in der Gesellschaft. Damals ist man dafür auch doch auf die Straßen gegangen, hat sich mit der Polizei angelegt, im Ernstfall sogar verhaften lassen. Heute gibt’s zwar noch eine komische, sogenannte Punk-Szene, von Idealen und Zielen ist aber wenig übrig geblieben.

Blick nach heute. Was haben wir? Sozial abgestiegene oder solche, die (aus Faulheit) nie irgendwas erreicht haben. Wenn man die nach den Gründen, aus denen sie sich der Punk-Szene angeschlossen haben, fragt, und sie ausnahmsweise mal wenigstens halbwegs nüchtern antrifft, kommt als Antwort sicherlich etwas in der Art, ‚Alles Scheiße, Anarchie!‘. Wen haben wir noch? Den Modepunk. Zeichnet sich meist dadurch aus, dass er etwa 12 bis 16 ist, sich seinen Iro gefärbt hat und ihn mit Gel stellt, einer der Klamotten trägt, die zwar nach der Szene aussehen, aber von Marken kommen, die sich die ursprüngliche Szene nie geleistet hätte. Was sagt der auf die Frage? ‚Weil’s in ist.‘ oder ‚Weil meine Freunde auch Punkt sind.‘ oder, im Regelfall, ‚Weil Anarchie geil ist!‘. Das waren dann die beiden Hauptgruppen. Daneben gibt’s noch eine Gruppe, die nie eine vernünftige Antwort artikulieren könnte, weil sie einfach permanent besoffen ist und sich mit dem Zustand und ihrer Bekleidung zum Punk zugehörig definiert.

Punk ist eine Einstellung geworden, die nur soziale Verlierer oder Mitläufer annehmen.

Interessant – oder traurig – ist auch, dass man sich mit all denen – außer der letzten Gruppe natürlich – über ihre Ideale und Ziele unterhalten kann. Das Gespräch wird kurzweilig. Die haben keine. Jedenfalls können sie keine benennen. Punk zu sein, scheint einfach nur noch eine Sache der Coolness zu sein. Traurige Entwicklung.

Ach so, die letzte Gruppe haben wir vergessen. Das ist die, die man kaum noch als Punk erkennt. Bei denen hört man es erst raus, wenn man mit ihnen redet. Das sind die, die vor einigen Jahren beschlossen haben, dass sie ihre Ideale und Ziele nicht mehr mit Iro verfolgen wollen, weil der Iro nebst imageträchtiger Bekleidung mittlerweile eine neue Gruppenzugehörigkeit suggeriert. Heute erkennt man sie nur noch, wenn man die geringen Abweichungen vom Mainstream richtig deutet. Da ist einer, der hat noch einen richtigen Iro. Ansonsten sieht er relativ normal aus. Wechselt man ein Wort mit ihm, erkennt man, was dahinter steckt. Oder der, der eine verranzte Hose nebst Chucks trägt. Auch hier ein Wort, schon ist er ‚entlarvt‘. Beim Wortwechsel kommt dann auch schnell das Thema Ziele und Ideale zur Sprache und die Betroffenen lassen schnell durchblicken, dass sie sich irgendwie nach der alten Zeit sehnen, als noch klar war, was der Gegenüber denkt, wenn er einen roten Iro trägt.. oder eine Jacke mit Exploited-Aufnäher auf dem Rücken. Die alten Hausbesetzer, die noch Geschichten erzählen können. Geschichten von früher, als noch alles besser war.

Scheisse ist…

Dienstag, 05. Februar 2008

… ein 5 Jahre altes Notebook mit Bedarf für eine neue Tastatur, ein neues Mainboard und einen neuen Akku zu haben, die aber jeweils zwischen 25 und 180 Euro kosten würden.

Scheisse ist…

Dienstag, 22. Januar 2008

… die Füße voll Wasser zu haben, aber keine Quelle in Sicht.

Scheisse ist…

Donnerstag, 17. Januar 2008

… ein 100MBit Intranet zu haben, aber aus irgendeinem Grund Daten nur mit etwa 2,5MBit kopieren zu können.

Scheisse ist…

Donnerstag, 13. Dezember 2007

… sechs (!!!) Computer hier rumstehen zu haben, und alle funktionieren.. bis auf den einen, den man dringend braucht.

Scheisse ist…

Dienstag, 04. Dezember 2007

… anderen beim Training zuzuhören und selbst von einem wertlosen Kondensator in einem Netzteil daran gehindert zu werden, mitzumachen.