Teilzentrum der Ordnung für ‘Studium bringt Studi um’

Mühsamer Weg in die Realität

Freitag, 04. Juli 2008

Tach, da bin ich wieder. Gerade ist wieder etwas mehr Easy-Going bei den Hausarbeiten angesagt. Zwei stehen zwar noch aus, aber ich habe wieder etwas mehr Zeit. Also versuche ich mich langsam wieder in die Realität zurück zu bewegen. Und das ist gar nicht mal so einfach.

Gestern ging’s los. Zum ersten Mal nach zwei Wochen wieder den Feedreader angeschmissen. Abgesehen von den zahlreichen Artikeln, die ich schon verpasst hatte, erschlug er mich mit gut 1500 neuen Artikeln. Das war dann mein gestriger Abend, wobei ich zu meiner Schande (oder doch eher durchdacht) gestehen muss, dass ich bei ~85% der Überschriften nur dieselben überflogen und die interessant klingenden markiert habe. Immerhin, ich werde sie noch lesen.

Heute habe ich dann meinen ersten Post nach 2 Wochen live auf einem Blog gelesen (also nicht mehr nur die RSS-Version). Zum Kommentieren hat es aber noch nicht gereicht; das wird dann ggf. morgen nachgeholt. So langsam komme ich also zurück in die Realität und mache mir nebenbei noch Gedanken um LiC, weil ich diese Funkstillepausen eigentlich nicht mag. Vielleicht denke ich mir da noch was in der Art Hausarbeits-Urlaubs-Modus aus, bei dem es dann nur noch hausarbeitsspezifische, aber immerhin Posts gibt. Ansonsten, wie gesagt, ich komme wieder.. ;-)

Ach so.. Stille

Montag, 23. Juni 2008

Nein, ich bin weder im Urlaub, Krankenhaus, noch tot. Aber, halbjährlich grüßt das Murmeltier, es ist wieder Semesterende und ich rotiere. Heute die erste Klausur, diese Woche die zweite Hausarbeit und dann folgen noch zwei Hausarbeiten. Zwischendurch heiratet dann noch ein guter Kumpel in der Heimat und irgendwie ist ja momentan auch noch EM. Also von daher, LiC macht vorerst weiter die Schotten dicht, sonst komme ich mit meinem Kram auf keinen grünen Zweig. Wenn der Stress rum ist, geht’s hier auch ganz sicher wieder weiter. In diesem Sinne, auf bald.

Ich versprech’s..

Mittwoch, 28. Mai 2008

Gesetzt den Fall, ich schaffe es, bei meiner aktuellen Hausarbeit eine 1.x zu schreiben, schreibe ich ein Buch darüber, wie man in 3-7 Tagen eine Hausarbeit mit höchstmöglichem Ergebnis schreibt (Literaturrecherche inklusive).

Zum Hintergrund: Ich wurde schon des öfteren (mehr im Scherz) gefragt, ob ich nicht Workshops/Lerngruppen zu dem Thema anbieten will. Ich habe bislang alle meine Hausarbeiten – und das sind viele, ich studiere ja leider auf B.A. – in 3-7 Tagen geschrieben. Dabei waren maximal 3 Tage Schreibzeit inbegriffen, aber das waren Ausnahmen. Normalerweise habe ich eine reine Schreibzeit von zwei Tagen. Bislang, und das ist der Grund für die Anfragen, ist immer eine Note im 1.x-Bereich rausgekommen.

Im Hinblick darauf, dass da einige persönliche Strategien dahinter stecken, dazu noch etwas ausgenutzte angewandte Psychologie, gibt das Thema einiges her. Und weil ich das Geld die Reputation gut brauchen kann, würde ich das notfalls völlig uneigennützig in einfach verständliche Worte fassen. Wenn’s kein Verlag drucken will, wird’s halt als eBook unter CC-Lizenz veröffentlicht. Wäre zwar etwas schade, weil für die Arbeit nix materielles rum kommt, aber was soll’s.

Also, erinnert mich, falls die aktuelle Hausarbeit, bei der ich zusätzlich vor dem Problem stehe, dass ich keine Hypothese bearbeiten soll, die schon im Seminar behandelt wurde – ich war genau ein Mal da -, eine 1.x schreibe.

Etwas mehr Ruhe für den Rest der Woche

Dienstag, 27. Mai 2008

Der Titel sagt es schon, ich werde bis Ende der Woche wenig Zeit haben. Die erste Hausarbeit des Semesters hat sich gestern in böser Absicht von hinten angeschlichen. Was für ein Glück, dass ich überhaupt noch davon erfahren habe, dass ich sie Freitag abgeben soll. Naja, der Zeitplan für den Rest der Woche ist der übliche H-Zeitplan: Heute recherchieren, morgen und übermorgen schreiben und Freitag Korrektur lesen und abgeben. Bis dahin gilt das Motto: Klappt schon, hat immer irgendwie geklappt!

Studiengebühren: Das nichtige Argument

Donnerstag, 22. Mai 2008

Zur Zeit sind im politischen Leben Hessens wieder die Studiengebühren im Gespräch. Kein Wunder, schließlich war deren Abschaffung ja eines der Top-Themen des SPD-Wahlkampfes bei der Landtagswahl im Januar. Dabei ist gerade ein oft genanntes Argument der Befürworter von Studiengebühren absolut unsinnig:

Die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) sowie die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) forderten in ihren Stellungnahmen hingegen die Beibehaltung von Studiengebühren. Der Unternehmerverband wetterte gegen sog. Langzeitstudierende und warnte davor, dass ausländische Studierende ein kostenfreies Studium in Deutschland “auf Kosten des Steuerzahlers” nutzen könnten. Die HRK-Präsidentin Margret Wintermantel sprach sich nicht nur für Studiengebühren aus, sondern lehnte die im FDP-Antrag vorgesehene Deckelung der Schulden auf 15000 Euro ab, da diese der “Effektivität” von Studiengebühren gerade für Langzeitstudierende zuwider liefe.

Worauf ich anspiele, ist die Wirkung von allgemeinen Studien- und Langzeitstudiengebühren auf sog. Langzeitstudenten. Ist  es denn nicht so, dass die Studiengänge an deutschen Hochschulen im Rahmen des Bologna-Prozesses weitestgehend auf die Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt werden bzw. schon sind? Und was zeichnet diese Abschlüsse aus u.a. aus? Richtig! Die Bindung an die Regelstudienzeit. Denn beim Bachelor kann man nicht mehr einfach so zum Langzeitstudent werden. Bei einer Regelstudienzeit von 6 Semestern, also 3 Studienjahren, ist gerade einmal die Wiederholung von einem Studienjahr erlaubt. Schafft man seine Pflichtprüfungen dann wieder nicht, kommt die Zwangsexmatrikulation.

Natürlich könnte man jetzt sagen, schreibe ich mich halt danach für einen anderen Studiengang ein und ziehe das auf diese Weise durch. Aber einerseits glaube ich, dass allein dieser Verwaltungsaufwand schon abschreckt, auf der anderen Seite kann man dann ja mit Gebühren ansetzen – quasi so, wie es beim Zweitstudium schon ist, auch wenn das dann noch kein Zweitstudium wäre. Das, gebündelt an einen sinnvollen Selektionsmechanismus, wäre wesentlich wirkungsvoller gegen Langzeitstudenten, als alle Studierenden unter Generalverdacht zu stellen und ab Beginn ihres Studiums zur Kasse zu bitten. Und nein, ich sehe die 3-Semestergrenze, die es momentan beim BaföG gibt, nicht als sinnvollen Selektionsmechanismus. Da sollte auf jeden Fall eine Bewertung von abgelegten Prüfungsleistungen dazu kommen. Man kann schließlich, das kenne ich aus eigener Erfahrung, auch zwei Semester zuversichtlich studieren, im dritten dann aber auf die Schnauze fliegen und feststellen, dass das Studium nichts wird. Dann kann man sich meist erst nach dem vierten Semester für ein neues Studium einschreiben – Bologna sei Dank.

Sollte man es nicht irgendwann lernen?

Montag, 14. April 2008

Die Vorlesungszeit hat wieder angefangen. Dieses Semester ärgerlicherweise schon zwei Wochen zu früh, aber das macht ja nicht allzu viel. In der ersten Woche findet sowieso fast noch nix statt, in der zweiten (also quasi ersten) gehe ich aus Prinzip nicht hin, weil dann noch alles überlaufen ist.

Der Ärger, der sich im Semesterturnus wiederholt, bahnte sich schon bei der Zusammenstellung des Stundenplanes an: Wie jedes Semester bekommt es unsere Fachgruppe nicht hin, wenigstens etwas Auswahl neben der Frauenforschung (neudeutsch Geschlechterforschung, macht aber nix) zuzulassen, denn die wenigen Veranstaltungen, die wir haben, überschneiden sich auch noch. Hat immerhin den Vorteil, dass der Stundenplan schnell gemacht ist.

Was dann aber wirklich jedes Semester stinkt und mich an den geistigen Fähigkeiten der jeweiligen Entscheidungsträger zweifeln lässt, sind die Raumzuteilungen: Bestes Beispiel, ‚Einführung in die Psychologie für Lehramtsstudierende‘, eine Grundlagenvorlesung für nahezu alle Studenten, die Psychologie irgendwo im Nebenfach angesiedelt haben – also pro Semester grob geschätzte 1000 Leute. Nun ist die Uni Kassel keine herkömmliche Uni, sondern aus einem Gesamthochschulkonzept hervor gegangen. Das wiederum hat zur Folge, dass wir am Hauptcampus über gerade mal 5 nennenswerte Hörsäle verfügen, von denen sich keiner mit einem richtigen Audimax messen kann (in den größten passen grob geschätzt 500 Leute sitzend).

Der geneigte Leser erkennt jetzt schon ein sich anbahnendes Problem: Wie bekomme ich 1000 Studenten in einen 500-Mann-Hörsaal? Antwort: Gar nicht. Darum schiebe ich besagte Veranstaltung jetzt auch schon seit Beginn meines Studiums vor mir her. Nun kommt die Uni aber immer wieder auf ‚gute‘ Ideen. Dieses Semester wurde besagte Vorlesung beispielsweise auf den Hörsaal III verlegt, der grob geschätzt gerade mal 200-250 Mann fasst. Und das alles, obwohl besagte Veranstaltung seit Jahren der bekannte ‚Renner‘ in Sachen Ansturm ist.

Minimaler Aufwand, maximaler Nutzen

Donnerstag, 10. April 2008

Das wollte ich ja noch nachreichen: Die rentabelste 1.3, die ich in meinem Studentenleben bislang geschrieben habe. Einmal im Seminar anwesend, drei Mal zwei Tage Arbeit an den drei Teilhausarbeiten und das Ergebnis stimmt definitiv :-)

Hoffnung gegen Studiengebühren

Montag, 07. April 2008

FAZ.net berichtet heute, dass SPD und Grüne in Hessen erste Vorstöße zur Abschaffung der Studiengebühren wagen. Besonders erfreulich daran: Sowohl die allgemeinen, als auch die Langzeitstudiengebühren sollen schon zum kommenden Wintersemester abgeschafft werden. Die finanziellen Einbußen von geschätzten 52 Mio. Euro sollen im Landeshaushalt eingespart werden, so dass das Geld den Hochschulen weiter zur Verfügung stehen kann.

Obwohl SPD und Grüne im Landtag bekanntlich keine Mehrheit haben, wird das Gesetzesvorhaben als realistisch angesehen, da die Linke schon während der Wahlkampfphase ebenfalls die Abschaffung der Studiengebühren propagierte. Damit wäre die Mehrheit vorhanden; die geschäftsführende Regierung Koch wäre kurioserweise dazu gezwungen, ein Gesetz, das sie mit dicken Schlagzeilen eingeführt und verteidigt hatte, wieder abzuschaffen.

Bastelei – Nummer, vorerst final, drei

Samstag, 05. April 2008

Sodele, mein neues Outfit ist soweit fertig. Jedenfalls die großen Anpassungen. Ein paar Details werden schleichend noch gemacht, wenn sie mir auffallen, aber ansonsten fühle ich mich hier langsam wohl. Abgesehen von ein paar Plugins, die ich noch hinzufügen oder für meine Ansprüche optimieren werde. Das werden aber eher kleinere Veränderungen sein, so dass ich das Grunddesign jetzt erstmal mit final markiere.

In eigener Sache wäre dann nur noch zu sagen, dass ich den schönen, hohen Norden morgen gezwungenermaßen wieder verlassen werde, um mich ab Montag wieder verstärkt der Uni zu widmen. Mann, wie ich mich freue – meine fehlende Note aus dem letzten Semester habe ich immernoch nicht *schnarch*. Ab dann wird’s auch wieder etwas mehr Nicht-Organisatorisches von mir zu lesen geben. Alsdenn, bis die Tage.

Willkommen Ferien!

Dienstag, 05. Februar 2008

Juhu, es ist soweit. Die letzte Hausaufgabe ist abgegeben und ich mache mir jetzt mal wenigstens bis zur Notenveröffentlichung vor, jetzt ca. 2 Monate Ferien zu haben ;-)

Die verzwickte Hausaufgabe

Donnerstag, 31. Januar 2008

Tja ja, nun ist es also soweit. Die vergangenen zwei Wochen sind abgelaufen und ich habe keinen Nutzen aus meiner Vergesslichkeit bzgl. der letzten Hausaufgabe diesen Semesters gezogen. Ganz im Gegenteil: Einen Tag vor Abgabe fange ich nun endlich an zu schreiben.. und muss feststellen, drei Seiten können verdammt lang sein. Und wer kennt das nicht? Alle fünf Minuten kontrollieren, ob man nun endlich ein großes Stück weiter gekommen ist, und alle fünf Minuten die Ernüchterung, dass immernoch kein eklatanter Unterschied zur Vorversion sichtbar wird.

Ich, meines Zeichens bekanntermaßen Linuxer, verwirkliche Arbeiten dieser Art gerne mit LaTeX, weil ich mir dann die Arbeit am Layout sparen kann und alle Arbeiten schön einheitlich aussehen. Nun hat dies aber den Nachteil, dass man während des Schreibens nicht erkennen kann, wie viel Produkt man schon erarbeitet hat. Also treibe ich die Kontrolle momentan wieder zum Höhepunkt und übersetze meinen Text gefühlt nach jedem Halbsatz. Und wer hätte es anders erwartet, der Text wird und wird nicht länger. Allerdings beschleicht mich langsam das Gefühl, ich würde mehr Zeit zum Kontrollieren, als zum eigentlichen Schreiben aufbringen…

Ring frei zur letzten Runde!

Mittwoch, 16. Januar 2008

Es ist mal wieder soweit: Das Semesterende steht vor der Tür. Eine Hausarbeit wird bis Freitag noch fertig gemacht, dann hat sich die Arbeit für’s Erste und es geht straight forward auf meine ersten richtigen Ferien seit mehr als einem Jahr (bedingt durch Umzug, Praktikum etc.). Jetzt also noch drei Tage ackern und dann hoffen, dass auch nichts nachgearbeitet werden muss. Gedrückte Daumen werden gern gesehen ;-)

edit: Oh my f**kin..! Ich werde definitiv immer chaotischer. Da schaue ich gerade mehr zufällig in meine Unterlagen und was darf ich feststellen? Abgabe ist erst in zwei Wochen. Und ich hab mir schon Sorgen um meine Arbeitsmoral gemacht ;-)