Teilzentrum der Ordnung für ‘Studium bringt Studi um’

.. und da bin ich wieder

Montag, 07. Januar 2008

Weihnachten ist gelaufen, Neujahr ebenfalls und mein Urlaub hat sich dementsprechend auch gen Ende geneigt. Schade eigentlich. Seit heute Abend bin ich wieder in Kassel und die Uni geht natürlich auch gleich wieder los, wenn ich wieder aufgestanden bin -.-

Was ich damit sagen will? Die Jahreswechselpause ist rum, in Zukunft wird wieder gepostet und.. ja. Gucken wir mal, wie aktiv ich bin. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, muss ich in einer Woche schon wieder eine Hausaufgabe abgeben. Da freut sich das Studentenherz.

So long

Ein Hoch auf den Studienservice (Finale)

Samstag, 27. Oktober 2007

Heureka! Es scheint geschafft :D

Nach 3 Wochen unzähligen Telefonaten und Emails scheine ich endlich am Ziel anzukommen. Am Donnerstag wurde mir, nach Androhung rechtlicher Schritte, vom AStA doch tatsächlich die Mitteilung gemacht, die Kontoauszüge des Boykottkontos lägen beim Studienservice. Also dort gleich angerufen und siehe da, wenn man ihnen vorhalten kann, dass sie die nötigen Informationen haben, wird man auch bearbeitet. 30min später war dann klar, dass meine Zahlung einfach nur nicht erfasst wurde.

Da stellt sich mir beigeschmacksmäßig aber doch die Frage, warum das nicht gleich ging? Schließlich wusste der Studienservice seit Anfang Oktober, dass ich auf das Boykottkonto überwiesen hatte, seit Mitte Oktober hatten sie auch meinen Überweisungsschein. Alles reine Schikane.

Ein Hoch auf den Studienservice (pt. IV)

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Wer hätte das gedacht? Bis heute bekam ich weder vom AStA, noch von unserem Anwalt Informationen über den Verbleib meiner Studiengebühren. Heute ist mir dann ein wenig der Kragen geplatzt. Also ging an beide wieder eine Email, in der ich dann auch gleich mal angedroht habe, meinen Anwalt einzuschalten. Und siehe da, wenig später meldete sich der AStA: Der Studienservice hätte mittlerweile Kopien der Kontoauszüge des Boykottkontos und es läge nun dort, heraus zu finden, was mit meinen Gebühren passiert ist. Anbei für alle Fälle auch gleich die Kontaktdaten unseres Anwaltes, weil der AStA selber ja keinen Einblick in das Treuhandkonto hat.

Scheinbar tut sich langsam also doch etwas. Morgen werde ich dann mal beim Studienservice anrufen – Emails werden da ja sowieso erst nach 1,5 bis 2 Wochen beantwortet – und denen die Pistole auf die Brust setzen: Wenn sich da keiner darum kümmern wird, dass ich morgen Abend weiß, wo genau meine Studiengebühren verloren gegangen sind, gibts Post vom Anwalt. Kann ja langsam nicht mehr angehen, was sich diese Uni hier erlaubt.

Daneben gehe ich mal davon aus, dass ich seit heute exmatrikuliert bin und mir die Mitteilung dann morgen auch noch in den Briefkasten flattern wird. Das kann auch noch ein Spass werden -.-

Ein Hoch auf den Studienservice (pt. III)

Sonntag, 21. Oktober 2007

Wo wir schon bei Studiengebühren sind: Wir schreiben T-3 Tage, dann bekomme ich die Zwangsexma. Es sei denn, der Herr Anwalt meldet sich endlich mal und informiert über den Verbleib meiner Studiengebühren. Dazu kommt noch, dass die Sache ab morgen sowieso teuer wird, schließlich darf ich bis zur Klärung per Ticket Bahn fahren und ab morgen muss ich wieder in die Uni. Macht dann EUR 1,50 pro Fahrt. Da kommt doch Freude auf :-/

Die Studiengebühren-Farce

Sonntag, 21. Oktober 2007

Tjaja, der Boykott der Studiengebühren in Kassel ist vorbei, es kamen nicht genügend Boykottierende zusammen, wir haben also ab diesem Semester erstmalig EUR 500,- mehr für unsere ach so gute Lehre bezahlt. Und anfangs sah die Perspektive ja auch gar nicht so schlecht aus: Die Uni Kassel versprach uns, mit den zusätzlichen Geldern die Lehre zu verbessern. So sollten zusätzliche Tutorien angeboten werden etc. Es sah halbwegs akzeptabel aus, gerade für uns Studierende am FB05 Gesellschaftswissenschaften, die wir doch die letzten zwei Jahre mit überfüllten Hörsälen und Seminarräumen gequält wurden.

Das Ksseler Versprechen

Doch ein Blick ins Anfangs vielversprechende Vorlesungsverzeichnis ernüchtert diese Hoffnungen zu Beginn der Lehrveranstaltungen des neuen Semesters: Für Studierende im zweiten Studienjahr werden im Aufbaumodul II noch genau zwei Veranstaltungen angeboten (zwei Veranstaltungen sind nach Prüfungsordnung Pflicht): Ein Projekt- und ein Lektüreseminar. Das verspricht fast noch schlechtere Studienbedingungen, als vor einem Jahr, von der Möglichkeit sich zu spezialisieren wollen wir gar nicht erst reden. Ähnlich schlecht haben es die Studierenden im dritten Studienjahr erwischt: Hier gibt es zwar augenscheinlich noch viele Veranstaltungen, allerdings ist die thematische Auswahl doch sehr beschränkt, was wieder kaum Wahlmöglichkeiten nach Interesse ermöglicht.

Da haben wir also die versprochenen Verbesserungen! Erwähnenswert wäre hier auch noch die „Entschuldigung“ eines Professors der Fachgruppe Soziologie, „es gäbe nunmal in der Fachgruppe drei nicht besetzte Lehrstühle“. Tja, mindestens einer davon ist seit einem Jahr nicht mehr besetzt und sollte eigentlich zum laufenden Semester wieder besetzt sein. Davon abgesehen ist das ein schwacher Trost für diejenigen Studierenden, die sich eine gewisse Qualität ihrer Ausbildung erhoffen. Dazu gehört sicherlich nicht, sich mit mindestens 50 Leuten in einen Seminarraum zu quetschen.

So passiert nun das, was wir mittlerweile schon als normales „semesterbeginnbegleitendes“ Prozedere kennen: Es werden Unterschriften gesammelt, AStA und Dekan mal wieder eingeschaltet und der Uni irgendwie Druck gemacht. Ob es was bringen wird ist fraglich. Auch in diesem Punkt lehrt uns die Vergangenheit.

Ein Hoch auf den Studienservice (pt. II)

Dienstag, 16. Oktober 2007

Jaja, langsam lichtet sich das Geheimnis um meinen Semesterausweis. Nachdem meine zwei Emails lange missachtet blieben und ich Montag vor einer Woche persönlich auftrat, tut sich scheinbar was. Mittlerweile habe ich nen Schrieb im Briefkasten, dass ich meine 500 € Studiengebühren nicht überwiesen hätte. Hab ich an die Uni wirklich nicht; als ordentlicher, staatsbürgerlicher Student sind die natürlich auf dem Boykottkonto gelandet. Nur von da sollten sie seit über 2 Wochen an die Uni gegangen sein.

Naja, gucken wir mal, wo die Kohle wieder auftaucht. Der AStA kümmert sich jedenfalls drum..

Ein Hoch auf den Studienservice (pt. I)

Sonntag, 30. September 2007

Ja, es ist mal wieder soweit: Am morgigen Tage endet das Sommersemester 2007 und wir läuten das Wintersemester 2007/08 ein. Prinzipiell etwas schönes, zeigt es uns doch, dass wir wieder was erreicht haben.

Doch auch dieses freudige Ereignis hat seine Schattenseiten in Form des Studentenausweises bzw. Semestertickets. Man erinnere sich: Zum Wintersemester 2007/08 wurden in Hessen durch unseren glorreichen Ministerpräsident Roland Kotz.. ähm.. Koch (Abmahnungen bitte an die bei der DENIC hinterlegte Adresse ;-) ) allgemeine Studiengebühren in Höhe von EUR 500 pro Semester eingeführt. Daher gab es auch an der Uni Kassel einen Boykott dieser Gebühren, der leider ebenso erfolglos war, wie seine optimistischen Leidensgenossen an anderen hessischen Universitäten. So trug es sich nun zu, dass unsere Uni die Rückmeldefrist nach hinten verlegt hat, was wohl jetzt zum Problem wird.

Der geneigte Leser mag sich denken können, was nun passiert ist. Richtig! Seit mehr als zwei Wochen sind zwar die Studiengebühren der Boykottierenden an die Uni überwiesen, trotzdem ist das Objekt der Begierde, der Semesterausweis, immernoch nicht im heimischen Briefkasten gelandet. Es existiert zwar eine privilegierte Gruppe, die ihn schon in ihrem Besitz hat, doch die scheint sich relativ klein zu halten.

So freue ich mich nun auf die nächsten Tage, an denen ich entweder schwarz fahren oder Tickets für die Tram kaufen müssen werde.

Heimarbeit killed my Freizeit

Freitag, 28. September 2007

Wer hätte das gedacht? Da geht man wochenlang jeden Tag brav ins Büro, wenn Arbeit ansteht, wird die erledigt, wenn keine ansteht, glänzt man eben durch Anwesenheit. Bei näherer Betrachtung vom Zeitmanagement eher ineffizient. Und kaum kann man seine Arbeit mal nicht mehr im Büro machen, weil der pöhse Admin den Rechner mit Windows verseucht hat, sitzt man plötzlich Tag und Nacht zuhause an der Arbeit.

Und da soll noch einer sagen, ich wär faul und würd nix für mein Praktikum machen ;-)

Kurios: Studiengebühren

Freitag, 14. September 2007

Der Preis für Bildung ist durch die Einführung allgemeiner Studiengebühren seit dem Vorjahr um 28,7% gestiegen. Nur Butter hat laut Statistischem Bundesamt mit 36,6% eine höhere Teuerung mitgemacht.

(Quelle: Spiegel Online)

Mein Fragebogendilemma

Freitag, 14. September 2007

Vorweg ein Outing: Ja, ich studiere Soziologie und ja, überflüssigerweise auf Bachelor..
Damit kommen wir dann auch zum „Problem“, mit dem ich mich gerade rumärgern darf: Mein Praktikum. Obwohl es eigentlich weniger das Praktikum selber ist – mit dem bin ich eigentlich sehr zufrieden, wenn man mal davon absieht, dass es meine kompletten Semesterferien frisst, wofür meine Praktikumsstelle aber nichts kann -, sondern die Antworten auf die damit verbundene Befragung. Sah die Rücklaufquote mit etwa 30% bis dato eigentlich besser, als erwartet, aus, so hat sich das heute halbwegs relativiert.

Nachdem ich heute die ersten Häufigkeitsanalysen über die Daten geschickt hab, kristallisiert sich wieder einmal ein Grundproblem von schriftlichen Befragungen heraus: Die Gruppe derjenigen Probanden, die auf jede Frage die gleiche Antwort geben, meistens die positivste, die von der Antwortskala bereit gestellt wird.

Wenn man wenigstens einfach nichts ankreuzen oder den Fragebogen erst gar nicht zurück schicken würde, wäre das Problem ja gar nicht so wild. Und auch die, die auf wirklich alles die identische Antwort geben, sind nicht die schlimmsten, denn die kann man ja relativ problemlos identifizieren und ihre Datensätze eliminieren. Das größte Problem sind diejenigen, die auf einen oder mehrere Fragenpools höchstmöglich, auf den Rest aber halbwegs normal antworten. Denn die auszuschließen, ist scheinbar nur möglich, indem man jedes Häufigkeitsdiagramm analysiert und bei Auftreten die entsprechenden Datensätze beschneidet, so dass sie zwar aus der Bewertung eines Itempools rausfallen, bei den anderen aber wieder berücksichtigt werden. Und genau damit darf ich mich gerade rumschlagen.. was meine Stimmung bis aufs Maximum hebt -.-

Davon abgesehen darf man sich wirklich die tollsten Möglichkeiten, einen Fragebogen zu beantworten, ansehen. Glaubt mir, so eine schriftliche Befragung sollte jeder mal gemacht haben. Da wäre beispielsweise mein persönlicher Favorit, der scheinbar aus Prinzip, denn er macht es bei wirklich jeder Frage, sein Kreuzchen grundsätzlich immer zwischen zwei Kästchen setzt. Bei einer Antwortskala von 1 bis 4 (stimme nicht zu; stimme eher nicht zu; stimme eher zu; stimme voll zu) ist das doch wirklich eine Kunst. Einsehen würde ich ja noch den Bereich zwischen 2 und 3, um ein ‚teils, teils‘ zum Ausdruck zu bringen. Doch selbst da würde ich mir dann denken, da hat sich der Ersteller schon was bei gedacht.. und genau so ist es auch. Nur was soll man mit Kreuzchen zwischen den Kästchen als Auswertender anfangen? Die Skala kann ja nicht einfach im Nachhinein erweitert werden, denn das würde das gesamte Ergebnis verfälschen, schließlich hatten die anderen Befragten ja nicht die Möglichkeit, die Zwischenräume zu wählen.

Naja, ich werde mich mal wieder an die Arbeit machen. Mal schauen, was ich hier noch lustiges finden werde..