Teilzentrum der Ordnung für ‘Gezwitscher’

Twibble angetestet

Samstag, 03. Mai 2008

Inspiriert durch Sascha Lobo auf der Suche nach einem brauchbaren Twitter-Client für’s Handy, bin ich gerade auf Twibble gestoßen. Bislang habe ich mobil per m.twitter.com gezwitschert, aber das ist weder besonders komfortabel, noch sonderlich ökonomisch (wenn man keine Daten-Flat hat). Mein Fazit: Ich bin begeistert. Rennt wunderbar auf meinem Nokia 6280 – das hoffentlich demnächst einem N95 weichen darf, so O2 mir denn eins zu einem erschwinglichen Preis für die Vertragsverlängerung andrehen will -, ist schlank und verursacht gegenüber m.twitter.com extrem wenig Traffic. Wird also mein neuer, mobiler, bester Freund.

Bei der Gelegenheit habe ich dann die Desktop-Variante auch gleich mal angeschaut. Es hat mich ja schon gefreut, dass explizit Linuxkompatibilität ausgewiesen wurde. Für Linux mit KDE bleibt einem scheinbar bis dato nur TwitterFox. Naja, auf jeden Fall, die Desktop-Variante basiert auf Adobe AIR, von dem es doch tatsächlich mittlerweile eine Alpha für Linux gibt. Die habe ich mir, todesmutig, wie ich bin, natürlich auch gleich installiert. Auch hier mein Fazit: Twibble sieht richtig schick aus, bringt alle Funktionen, die ich momentan brauche, TwitPic-Support soll auch noch kommen und alles in allem ein richtig schickes Teil. Wenn die Adobe AIR API nur nicht so instabil laufen und sich die Fenster per KDE einfach konfigurieren ließen. Leider ist das nicht der Fall, also werde ich mit dem Umstieg warten, bis Adobe was releasiges released hat. Dann wird’s aber definitiv mein Client der Wahl.