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Werbung auf den Punkt

Montag, 27. Juli 2009

Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wenn neben all dem Lobbyismus zwischendurch auch mal lustig-kritische Werbung aus der Wirtschaft kommt. Das dachte man sich wohl auch bei Sixt, als man sich für dieses äußerst gelungene Werbebanner auf der eigenen Homepage entschied.

sixt_werbung

Tja, Frau Schmidt, damit muss man wohl leben können. Und drei Daumen hoch an Sixt für dieses politkritisch-satirische Sahnestückchen. So sollte Werbung in einer Demokratie öfter aussehen.

(via Henrik Greger)

Wer hat sich denn da verschluckt?

Mittwoch, 22. Juli 2009

Das muss mir auch nochmal jemand genauer erklären. PHP und MySQL gehen ja ab.. LOL

php-speed

Neues aus der Tram – Ganz Schön Feist

Mittwoch, 22. Juli 2009

Da war ich doch eben mal wieder mit der Tram unterwegs. Und, wer hätte das gedacht, es gibt wieder was zu berichten. Heute geht es um provokante auffällige T-Shirts. Von den Dingern habe ich aus früheren Zeiten noch so einige im Schrank. Mein persönlicher Liebling, das „Du willst immer nur Ficken“-Shirt.

Lange hatte ich es nicht an bzw. nur unter einem Pulli. Heute war es mal wieder soweit. Und prompt fanden sich wieder einige Mitmensch-Exemplare, die sich gar königlich an diesem Umstand erfreuten.

Ich stehe also in der Tram – Sitzplätze überlässt mal ja bekanntlich besser im Voraus schon den Älteren – da ging der Spass los. Drei Mitbürger – männlich, um die 50 Jahre alt, zwischen 100 und 150kg schwer, also Typ deutscher Nordstadtbewohner – wurden auf mein Shirt aufmerksam. Offensichtlich wieder auf dem üblichen Wege, unten steht „Ficken“, also lese ich mir mal alles durch. Um den anderen die Lesearbeit vermeindlich zu ersparen, liest einer erstmal laut vor, was denn auf dem Shirt steht. Daraufhin werden die anderen beiden noch interessierter und lesen ihrerseits ebenfalls dem ersten nochmal laut vor, was er eben vorlas. Dann amüsiert man sich nochmal kurz in der Runde über den ersten Teil des Shirts (Du willst immer nur Ficken), gegebenenfalls mokieren sich nun Vierte, meist jenseits der 70 Jahre, über diesen allzu obszönen Spruch, den öffentlich zu tragen ja eine Unverschämtheit sei.

Ist dies passiert, wird die Freude unserer ersten drei ‚Entdecker‘ plötzlich gebremst. Man unterhält sich wesentlich leiser, denn nun hat man den zweiten Teil des Shirts (Ganz Schön Feist) bemerkt und sogar schon gelesen. Eifrig wird im Nahezu-Flüsterton darüber diskutiert, was dieser denn bedeuten könnte, vor allem im Hinblick auf den ersten Teil. Meist kommt man zu keinem Ergebnis, also widmet man sich verschämt wieder den eigenen Problemen. Früher habe ich solche Exemplare dann gerne aufgeklärt, mittlerweile macht das keinen Spass mehr, denn irgendwann wird das doch langweilig.

Um das Ganze nun aufzulösen (es soll ja tatsächlich Menschen geben, die Ganz Schön Feist nicht kennen), Ganz Schön Feist ist eine a capella Combo, Du willst immer nur Ficken der Titel eines ihrer, zugegebenermaßen schon in die Jahre gekommenen, Lieder und das Shirt habe ich mir vor geschätzten 13 Jahren bei ihrem Konzert in meinem Heimatort Worfelden geleistet. Und ja, es macht immer wieder Spass, das Shirt zu tragen ;-)

Von Möbeln und Blutungen

Donnerstag, 16. Juli 2009

Mit meinem ersten richtigen Post mache ich mal an der Stelle weiter, die mir den meisten Spaß bereitet: Werbung. Heutiges Opfer (was eigentlich schon lange fällig war), die XXXL-Möbelhäuser. Ja, die, die sich von der putzigen Knutschkugel Otti Fischer bewerben lassen. Und auch bei diesen war offensichtlich wieder eine Werbeagentur am Werkeln, die sich nur bedingt Gedanken über eventuelle Doppeldeutigkeiten in der Message des Slogans gemacht hat.

„Die mit dem roten Stuhl“.. ach so. In Verbindung mit dem monströsen, roten Sitzmöbel, dass offensichtlich das Markenzeichen der XXXL-Möbelhäuser ist, macht der Slogan Sinn. Interessant werden die Spots erst, wenn man sie ohne Bild genießt. Wenn ich kurz überdenke, wie oft mein Fernseher nebenbei läuft und ich nur zuhöre, halte ich es durchaus für sinnvoll, bei der Konzipierung einer Kampagne auch diese Möglichkeit mit einzubeziehen.

Aber gut, die XXXL-Möbelhäuser werde ich definitiv nicht mit einem Besuch beehren, denn immer, wenn ich den Namen höre oder lese, fällt mir unweigerlich chronisches Arschbluten ein. Bewerben wir Sachen, die die Welt nicht braucht.

Go go go Rumänien!

Freitag, 13. Juni 2008

Hach, die Rumänen sind jetzt erstmal meine Helden in der Todesgruppe. 0:0 gegen Frankreich, auch wenn das Spiel absolut langweilig war. Aber 1:1 gegen Italien in einem verdammt schnellen Spiel. Wenn Holland jetzt noch Frankreich platt macht, Frankreich nicht gegen Italien verliert und die Holländer Rumänien etwas lockerer angehen (Sieg für Rumänien), wäre die Gruppe wirklich der Brüller. Gönnen würde ich es sowohl Holland, als auch Rumänien. Mal wieder Daumen drücken angesagt.

Männerwerbung vom Feinsten: Holsten

Freitag, 13. Juni 2008

Ja, genau solche Werbung wünschen sich Männer für ihr liebstes Getränk. Warum? Sehen Sie selbst.

http://downloads.chaosmos.de/pub/img/fun/Holsten-Revierverhalten.flv

Was könnte männlicher sein, als Grillen im Freien mit gut Bier? Und dann passiert es: SIE taucht auf. Natürlich – man muss ja figurbewusst leben – mit einem putzigen, kleinen, vegetarischen Grillspieß. Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass man dafür einen Grill braucht? Um so besser, wenn das monströse Stück Fleisch – oder besser die halbe Sau? – griffbereit liegt und das Revier einer der letzten Männerbastionen für sich eingenommen werden kann. Natürlich nicht, ohne der Frau den Anflug eines animalischen Grunzers zuzuwerfen. In diesem Sinne.. hrhrhr ;-)

EM-Nachwirkungen

Montag, 09. Juni 2008

Meine Mitbewohnerin heute Morgen um etwa 10:30 Uhr (!!!) zwischen ihrem Zimmer und der Toilette zu ihrer Katze:

„Oh Ipek, ich bin total betrunken. Verpiss dich!“

Tante Google braucht man nur, wenn man kein Forum hat

Montag, 26. Mai 2008

Eigentlich stehe ich ja nicht so auf GBO-Style-Geblogge, aber manchmal kann ich mich dann auch nicht mehr halten. Wenn Tante Google schon nicht hilft (bzw. nicht gefragt wird), kann man es ja wenigstens im Community-Forum versuchen. Dann sollte man aber wenigstens lesen können:

[ Mo | 21:14 ] DieAnne-Marie: FSB 1000 MHz (2.0GT/s), Dual Channel, DDR400, wenn das in meiner motherboardbeschreibung steht, was für ein RAM brauch ich dann?
[ Mo | 21:17 ] Igno: Stinknormale, alte DDRs (PC3200)
[ Mo | 21:17 ] DieAnne-Marie: 096MB [!sic] DDR2 (1000) PC2-8000 DIMM 240-Pin Kit (2 x 2048MB) OCZ Kit geht das?
[ Mo | 21:19 ] Igno: Nein, das sind DDR2er

Oh Mann, da macht Tech-Support ja wieder richtig Spaß.

A tribute to Douglas Adams

Sonntag, 25. Mai 2008

Ups, fast verschwitzt, aber Anne hat mich nochmal gerettet: Heute ist ja Towel-Day. Also schnell das Handtuch geholt. Wäre ja beschämend, würde ich den Gedenktag an Douglas Adams, der die Vorlage für den wohl besten Science-Fiction-Streifen aller Zeiten gab, verpassen. In diesem Sinne, das wird noch alles in Tränen enden.

No Angels oder No Talents?

Sonntag, 25. Mai 2008

Ich muss zu meiner Schande zugeben, gestern habe ich zum erstem Mal, seit damals Stefan Raab für Deutschland angetreten ist, die Grand Prix – oder Neudeutsch Eurovision Song Contest – gesehen und, tut mir Leid, ihr No Angels Fans all over the country, es war eine Schande. Gut, bei den restlichen Beiträgen war auch so einiges dabei, was sich mehr durch tiefe Ausschnitte und den entsprechend bewegungsfreundlichen Vorbau ausgezeichnet hat, als durch musikalisches Talent, aber was die No Angels abgeliefert haben, war ja nun wirklich unter aller Kanone.

Die Outfits merkwürdig und keineswegs konkurrenzfähig für so manch lasziven Minirock, der Gesang eine Beleidigung für alle Gehörgänge der Nation. Ich hatte den Eindruck, dass sie maximal jeden dritten Ton getroffen haben. Offensichtlich stehe ich mit dem Eindruck auch nicht alleine da, wie man etwa bei Stefan Niggemeier und Anne lesen kann. Insofern passt der letzte Platz, den wir uns mit Polen und den UK teilen doch ganz gut, obwohl ich uns eigentlich lieber alleine auf dem Letzten gesehen hätte. Naja, die Bulgaren haben’s dank Lucy verbockt.

Was ich an der ganzen Misere aber noch am lustigsten fand, war das Statement, das die Angels ganz zum Schluss der Pauli-Party gegenüber Thomas Hermanns gegeben haben. Den Wortlaut habe ich leider, leider, leider nicht mitgeschnitten, aber es lief in etwa darauf hinaus, dass sie weder wirklich deprimiert, noch ein schlechtes Gewissen haben. Warum? Weil man das erst sein bzw. haben müsste, wenn choreografisch oder gesanglich was schief gegangen wäre. Ihrem subjektiven Empfinden nach war ihre Show spitze. Also doch die No Talents.

Fragwürdige Werbung: Harpic Max

Montag, 12. Mai 2008

Wo der Slogan für Harpic Max vorhin schon zur Sprache kam (und sich das Niedermachen von Werbespots so positiv auf das Kommentarverhalten auswirkt ;-)), hier jetzt der Spot, bei dem die Werbebranche aktuell am tiefsten ins sprichwörtliche Klo gegriffen hat: Harpic Max, der schwarze Kraftprotz für’s WC!

http://lifein.chaosmos.de/wp-content/uploads/2008/05/harpic_max-der_schwarze_kraftprotz.flv

Was genau haben sich die Damen und Herren von der Werbefirma denn da gedacht? Hier gibt’s ja gleich zwei Assoziationen, die nicht wirklich produkt- oder firmenfördernd sind.

Auf der einen Seite könnte man, wenn man unbedingt wöllte – man beachte den krampfhaften Konjunktiv; ich will das nicht – einen rassistischen Hintergrund in den „schwarzen Kraftprotz für’s WC“ interpretieren. Wie gesagt, die Interpretation liegt sogar mir fern.

Auf der anderen Seite finde ich aber eine, die mir wesentlich näher liegt: Schwarzer Kraftprotz für’s WC? Den muss ich doch nicht kaufen und kompliziert an den Rand der Schüssel hängen. Besonders guten Duft verbreitet er auch nicht und zur Reinigung der Toilette beizutragen, ist nun wirklich sein letzter Gedanke. Ganz im Gegenteil – der schwarze Kraftprotz ist die Existenzgrundlage für die Schüssel. Jeden Tag wird er in Deutschland mindestens 85 Millionen Mal im Örtchen versenkt. Wer will sich da noch einen kaufen?

Destruktive Werbung: Vodafone DSL

Sonntag, 11. Mai 2008

Manchmal sollte sich die Werbewirtschaft doch zwei Mal überlegen, welche Message ihre Spots überliefern könnten. So im Falle der aktuellen TV-Werbung für das Vodafone DSL All-Inclusive-Paket, das mit folgendem Spot beworben werden soll.

http://lifein.chaosmos.de/wp-content/uploads/2008/05/vodafone_dsl_werbung.flv

Was will uns der Spot sagen? Vordergründig das, was die beiden Akteure, begeistert vom angeworbenen Paket, von sich geben. Aber halt, da wirft sich doch eine Frage auf: Wenn das Paket so riesig ist, über den Preis aber plötzlich auf ein Minimum seiner Ursprungsgröße schrumpft, ohne dass vom Inhalt was verloren geht. Ist dann im Ursprungspaket nur heiße Luft?