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Frau meets Film, den sie nicht sehen will

Sonntag, 04. Mai 2008

Wer mir bei Twitter followed, hat den Krampf heute Abend ja schon mitbekommen. Aus irgendeinem Grund ärgert mich das immernoch, also darf mein Blog auch noch darunter leiden. Hey, immerhin endlich mal wieder ein völlig unpolitischer Artikel. Gestern Twibble, heute der hier; ich mache Fortschritte ;-)

Frauen können ja unheimlich anhänglich sein – auch wenn sie noch nicht mal die Lebensabschnittsgefährtin sind. Sie lassen sich in ihrer Anhänglichkeit dann auch überraschenderweise von nichts beeinflussen. Ganz im Gegenteil, unter Umständen verleitet sie sie auch zu kontraproduktivem Verhalten. So mal wieder geschehen heute Abend in meinem Zimmer.

Alles fing halbwegs harmlos an. Frau prokrastinierte mal wieder Strukturgleichungsmodelle und war offensichtlich auf der Suche nach Ablenkung von ihrem bewusst kontraproduktiven Verhalten – sie muss kommende Woche in eben diesem Seminar ein Referat halten. Also fängt sie vorsichtig an und kommt erstmal auf eine Zigarette vorbei. Das ist natürlich nur ein Vorwand für alles Üble, was danach kommen soll. Na gut, ich habe gerade meine erste Tasse Kaffee des Tages leer, da kommt das Thema Einkaufen auf: Ich sage, ich müsste heute noch, am besten irgendwann gegen Abend, sie sagt, sie fährt jetzt, weil sie offensichtlich eine neue Ausrede zum Prokrastinieren braucht. „Ich kaufe jetzt Bier und Chipsies, dann setz ich mich an die Strukturgleichungsmodelle.“. Super, und das nach einer Tasse. Gut, in Ermangelung eines eigenen Autos und in Anbetracht der Spritpreise gebe ich klein bei und fahre eben mit. Sie bewegt sich schon verdächtig langsam durch den Edeka; so langsam, dass meine TK-Pizza hinter der Kasse aufgetaut ist. Das hätte mich vorsichtig machen sollen.

Wieder at home will sie wieder „nur eine Zigarette“ mit mir rauchen. Da hätte ich zum zweiten Mal stutzig werden sollen. Gutmütig, wie ich bin, wurde ich das natürlich nicht. Und weil im Fernsehen gerade irgendwelcher Nonsens lief, das erste Bier nach der dritten Zigarette in Rekordzeit schon so gut wie leer war, blieb sie halt da und verabschiedete sich von den Strukturgleichungsmodellen. Das zog sich dann über Stunden, war aber noch erträglich, weil ich eh gerade nix besseres zu tun hatte und sie nicht sonderlich stören wollte.

Dann kam es aber. Samstag Abend, 20:15 Uhr. Bei ihr schreit das nach DSDS, bei mir dreht sich in dem Zusammenhang alles inkl. Fußnägeln und Magen um. Dummerweise kam sonst aber nur Mist – der Samstag Abend ist auch nicht mehr das, was er mal war – und die Fernbedienung lag näher bei ihr, als bei mir. Also 5 Minuten Kampf um die TV-Hoheit inkl. Receiver nach manuellem Umschalten am Gerät Umdrehen und ich hatte, dachte ich, gewonnen. Dann ging es aber erst richtig los. Der Film ging zwei Stunden, ich habe mich etwa 1,5 davon mit dem Computer befasst und wollte dem Film nur lauschen. Über die gesamten zwei Stunden hat sie geplappert und so ziemlich jedes Wort, was dort gesprochen wurde, mindestens kommentiert. Wer Zapped von Michael Mittermeier mal gesehen hat, kennt in etwa die Wattebäuschchenvariante von dem, was ich heute über mich ergehen lassen musste. Es ist ja auch nicht so, dass ich das irgendwie gefördert hätte – eigentlich habe ich sie relativ deutlich spüren lassen, dass mir das gerade ziemlich auf den Sack geht. Nach einer guten Stunde war ich soweit, dass ich ihr sagte, ich glaube demnächst ziemlich laut Static X hören zu müssen. Hallo?! Wer Static X und mich kennt, weiß, dass ich mir das nie anhöre und die definitiv extrem anstrengende Musik machen. Das war ein verdammtes Zeichen.

Aber das Geläster über den Film ist ja nicht alles. Nein, in regelmäßigen Abständen kommen dann auch noch Sprüche wie „Ach du bist blöd. Schalt doch mal auf RTL.“ oder „Auf RTL läuft DSDS; das ist normal.“. Ja und?! Abgesehen davon, dass DSDS das letzte ist, was auf meinem Fernseher laufen wird.. DU hast einen Fernseher in DEINEM Zimmer. Warum gehst du nicht einfach zu dem und schaust dir DSDS an, statt hier miese Laune zu schieben.

Ich weiß nicht, warum Frauen sowas machen; also etwas schauen, was sie weder schauen müssen, noch wollen, dann aber ihrem Umfeld jeglichen Lebenskomfort durch Kommentierung jeden Wortes des Filmes versauen müssen. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen. Die einfachste – und für beide Seiten sinnvollste – Lösung wäre doch, einfach an den eigenen Fernseher zu gehen und das zu schauen, was man schauen will. Warum macht Frau das nicht einfach? Wahrscheinlich, weil sie, wenn sie ihren Willen schon nicht bekommt, Mann wenigstens auch noch alles verderben muss. Na Danke auch!

Gut und günstig?

Sonntag, 13. April 2008

Heute schon gut und günstig eingekauft? Also ich nur mäßig. Vorhin im nächstgelegenen EDEKA der Wahl sollte es Käse werden. Gut, der war bei gleicher Menge im Plus sowieso schon 50 Cent billiger (günstiger ;-)), aber was darf ich heute an der Kasse erfahren? EDEKA hat nochmal 20 Cent draufgeschlagen. Satte 2,19 € kostet die Packung jetzt. Da fragt man sich doch, warum man noch ‚Billigmarken‘ kauft.

Gut und günstig? Gut, ja – günstig, wohl eher nicht mehr.

Chaos, Bier und Anarchie

Samstag, 16. Februar 2008

Ja ja, ich entschuldige mich gleich mal. Hier ist’s wieder ziemlich ruhig in letzter Zeit. Zusammenhängen mag das mit den chaotischen Zuständen hier in meinem Heim. Zum Einen fiel uns doch tatsächlich am Dienstag der SAT-Empfang aus, den uns unser Vermieter für viel Geld mitvermietet. Naja, und wer dann denkt, sowas wird zeitnah behoben, der kennt unseren Vermieter schlecht. Heute (Samstag) kam er endlich vorbei, um sich erfolgreich dem Problem zu widmen. Falls jemand auch immer nen Fernseher nebenbei laufen haben muss, mag derjenige nachvollziehen können, dass ich seit Dienstag völlig neben der Spur stand, mein Zeitgefühl den Bach runter ging und ich grundsätzlich herzlich unausgeglichen war.

Hinzu kommt dann noch, dass im Zimmer meiner Mitbewohnerin seit Donnerstag der Hollywood-Wahn ausgebrochen ist. Ihr Freund dreht nen Film, was einerseits dazu führte, dass man sich in der Wohnung nicht mehr wirklich bewegen kann, andererseits die Küche mit Technik vollgestopft ist und sich die Tür vom Bad nicht mehr schließen lässt (von irgendwoher muss man sich ja den Strom [zwischen 2 und 5 KWh pro Stunde] holen, ohne dabei die Sicherungen zu reizen). Alles in Allem, eine ziemlich unbefriedigende Situation, die sich am Besten mit Bier ertragen lässt.

Mein Audiocenter

Sonntag, 20. Januar 2008

Hach, endlich funktioniert mal wieder etwas so, wie es soll. Im Laufe der vergangenen beiden Tage habe ich meinen alten Gateway (PII 300MHz) erfolgreich in eine Jukebox umgewandelt. Das gute Stück logiert jetzt in meiner TV-Bank, hat meine ebenso alte Creative SB Extigy verpasst bekommen und beschallt mich nach Belieben mit Musik. Monitor, Tastatur o.ä. braucht’s dafür nicht, er lässt sich komplett über das Netzwerk fernsteuern.

Ermöglicht wird dies über den MPD in Verbindung mit momentan zwei möglichen Playern zur komfortablen Wiedergabesteuerung: Sonata (grafisch) und ncmpc (für die Konsole). Zusätzlich lässt sich die Extigy per Fernbedienung regeln; das exaudio-Modul macht’s möglich. Und um noch etwas für den Überwachungsstaat zu tun, auch wenn ich’s mal lieber als hocheffizienten Weg zum Finden neuer Bands nach meinem Geschmack sehe ( ;-) ), kommuniziert das ganze System auch noch wunderbar mit Last.FM.

Ich für meinen Teil bin jetzt erstmal zufrieden. Eigentlich sollte noch eine web-basierte Wiedergabesteuerung per Ampache dazu kommen, aber der weigert sich konsequent, mich Playlisten anlegen zu lassen bzw. den MPD in irgendeiner Weise anzusteuern. Davon abgesehen halte ich die momentane Konfiguration für komfortabel genug. Alles, was jetzt noch fehlt, ist dem MPD beizubringen, dass er doch bitte 4.1 anstelle von 2.1 wiedergeben möge. Aber das kriegen wir auch noch irgendwie hin.

Gott gab dem Menschen die Spülmaschine..

Dienstag, 02. Oktober 2007

. . doch der arme Student kann sie sich nicht leisten. Spülmaschinen verursachen soziale Ungleichheit.