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Der Plagiator hat zugeschlagen

Freitag, 18. April 2008

Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht freuen würde, wenn andere auf meine Artikel – insbesondere die, die mich Zeit und Arbeit gekostet haben – aufmerksam werden. Es ist ja auch nicht so, dass mir nicht einer abgehen würde, wenn ich zitiert werde (als Student ist das ja irgendwie kein Wunder).

Aaaber.. es ist ja auch nicht so, dass ich nicht etwas davon haben wollen würde. Und ich bin der Meinung, ich will nicht viel dafür haben. Meine Artikel stelle ich unter Creative Commons Lizenz (BY-NC-SA) in mein Blog ein. Eigentlich muss man nicht viel beachten, will man sie benutzen. Aber manche Hohlbratze schafft nicht mal das. Denn vorhin musste ich feststellen, dass mein Artikel zum Thema BKA-Gesetz wortwörtlich und komplett geklaut wurde. Besonders fies, ich habe es bemerkt, weil mein Pingback auf Netzpolitik „nur“ als eingehender Link, derselbe des Plagiators aber als Trackback direkt in der Kommentarliste angezeigt wird. Also extradreist, denn ohne besondere Klicks sieht man auf den ersten Blick nur den Trackback des Plagiators.

Ein Blick auf dessen Blog fördert dann das erwartete zu Tage: Erstens gibt’s kein Impressum, keinen Kontakt und der Apache hat auch keine Email-Adresse für den Webmaster eingetragen. Zweitens findet man alle Artikel per Google sofort identisch in anderen, seriösen Blogs wortwörtlich wieder; die Masche scheint also Prinzip zu haben. Und drittens, die Domain läuft auf DynDNS, so dass man, ohne größere Anstrengungen, sowieso nicht an einen Verantwortlichen kommt.

(Artikel geschrieben und veröffentlicht in der Hoffnung, dass er auch vom Plagiator geklaut wird ;-))