Kram getagged mit ‘Plöth’

Was nervt: Twitter

Donnerstag, 06. August 2009

Also ehrlich: Ich hab ja Verständnis für Downtimes wegen DoS-Angriffen. Auch dafür, dass Seiten dann nicht richtig laufen, weil an ihnen gearbeitet werden muss. Alles kein Problem, weil der Betreiber da grundsätzlich ja nicht viel für kann.

Aaaber: Seit 21:18 Uhr (MESZ) empfange ich zwar wunderbar Tweets, twitter.com funktioniert auch, offensichtlich kann jeder Hinz tweeten.. ABGESEHEN VON MIR!!! Egal ob per Web oder über Clients, vom PC aus oder übers Handy, ich krieg ums Verrecken keinen Tweet raus und das stinkt mir jetzt mal gewaltig!

So, das musste jetzt mal sein.

Ach so.. Stille

Montag, 23. Juni 2008

Nein, ich bin weder im Urlaub, Krankenhaus, noch tot. Aber, halbjährlich grüßt das Murmeltier, es ist wieder Semesterende und ich rotiere. Heute die erste Klausur, diese Woche die zweite Hausarbeit und dann folgen noch zwei Hausarbeiten. Zwischendurch heiratet dann noch ein guter Kumpel in der Heimat und irgendwie ist ja momentan auch noch EM. Also von daher, LiC macht vorerst weiter die Schotten dicht, sonst komme ich mit meinem Kram auf keinen grünen Zweig. Wenn der Stress rum ist, geht’s hier auch ganz sicher wieder weiter. In diesem Sinne, auf bald.

Ich war ja auch noch da

Montag, 02. Juni 2008

Da war ja noch was. Also, wie schon bekannt, ist die Hausarbeit gelaufen und ich wieder da. Leider hat sich Samstag mein alter Musikserver verabschiedet, darum wird der gerade ersetzt und verbessert. Leider wollen UTF8-kodierte Dateisysteme bei mir ums Verrecken nicht über das Hostsystem hinaus kompatibel sein, darum bin ich seit gestern schwer am Basteln, um den kompletten Datenbestand in Non-UTF8 zu transformieren.

Weil auf dem neuen Server dann auch endlich alles verschlüsselt sein soll, muss ich zudem noch hin und her kopieren, was sich, Dank der UTF8-Problematik sehr zeitaufwendig gestaltet. Darum hier noch etwas Ruhe, ich versuche aber den einen oder anderen Post abzugeben, wenn mir was aktuelles auf der Seele brennt.

Blind, begriffsstutzig und merkbefreit

Freitag, 30. Mai 2008

Ähm.. ich bin absolut merkbefreit!

Im Ernst, ich benutze, in ausgewählten Diensten, seit guten fünf Jahren ein etwa genau so altes Foto von mir als Avatar. Bislang ist mir da nie irgendwas aufgefallen. Heute schaue ich mir zufällig meine Last.fm-Seite an und muss feststellen, dass ich auf dem Bild mal sowas von schlecht getroffen bin, weil mein Hals dick wie sonstwas aussieht, das ist absolut realitätsfern. Und das fällt mir nach guten fünf Jahren ein..

P.S.: Hey, immerhin habe ich für so sinnlose Sachen wieder Zeit: Meine Hausarbeit ist im Soll mehr als fertig geworden.

Kluft zwischen Arm und Reich wird größer

Sonntag, 18. Mai 2008

Morgen wird er offiziell vorgelegt, heute hat Bundesarbeitsminister Scholz gegenüber der BamS einen Ausblick gegeben: Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Die NETZEITUNG und SPIEGEL Online berichten über die überwiegend ernüchternden Ergebnisse. Demnach gelten 13% der Bundesbürger als arm, was nach EU-Definition einem Nettoeinkommen von weniger als 60% des mittleren Einkommens entspricht, effektiv 781 Euro. Weitere 13% befinden sich in der prekären Lage, durch Sozialleistungen vor dem Abrutschen in die Armut bewahrt zu werden. Insbesondere erschreckt Scholz aber der Anteil derer, die sich trotz Erwerbsarbeit in der prekären Lage befinden. Daraus folgt, nicht unberechtigterweise, wieder der Ruf nach Mindestlöhnen. Einzige positive Tendenz zeichnet sich bei den Rentnern ab, bei denen nur 2,3% auf Grundsicherung angewiesen seien.

Interessant wäre für mich jetzt eigentlich noch zu wissen, was mit beispielsweise Studenten ist, die durch ihre Eltern teil-/finanziert werden. Die dürften in der Statistik eigentlich nicht auftauchen, würden die Armutsquote aber wohl noch um einiges in die Höhe treiben. Betrachte ich beispielsweise mein Einkommen, von dem der Staat nur teilweise etwas mitbekommen könnte, muss ich leider sagen: Ich bin arm!

Blog-Post vs. wissenschaftliche Arbeit

Samstag, 17. Mai 2008

Manchmal bin ich Perfektionist. Na gut, in manchen Dingen eigentlich eher meistens. Routinen gehören dazu, Sprache ebenfalls. Darum ärgert es mich auch, wenn ich, nach dem dritten Durchlesen des vorangegangenen Posts endlich feststelle, dass ich bei Blog-Posts unterbewusst offensichtlich Regeln über den Haufen werfe, auf die ich sonst eigentlich größten Wert lege.

Zum Verständnis: Ich lege an den Post zu TV-Serien zwar keinen wissenschaftlichen Maßstab an, trotzdem habe ich einige Kriterien wissenschaftlicher Arbeiten für Texte, die ich, wo auch immer schreibe, als Norm übernommen habe. Eines davon ist die inhaltliche Geschlossenheit. Soll heißen, man beginnt in der Einleitung, selbst wenn diese nicht explizit gekennzeichnet ist, mit einer These, und greift diese im Fazit wieder auf, um den Bogen zu spannen. Nun habe ich den Artikel, bevor ich ihn veröffentlichte, etwa 3-5 Mal gelesen – teilweise in seiner Entstehungsphase, teilweise im finalen Zustand – und es fiel mir nicht auf, dass ich am Ende nicht wieder auf die Eingangsthese zurückgekommen bin; jedenfalls nicht explizit. Sowas ärgert mich, weil ich sowas, wenn ich einen gewissen Anspruch an den Autor habe – den habe ich an mich definitiv – im besten Fall rügen, im schlechtesten gar nicht erst lesen würde. Paradox daran ist, dass ich das bei wissenschaftlichen Texten quasi automatisch mache. Warum schaltet sich dieser Mechanismus also ab, sobald ich im Blog poste, obwohl ich einen ähnlichen Maßstab anlege?

So, nutzloser Post, aber das musste jetzt gerade mal raus. Sorry for that.

Bloggen im BILD-Zeitalter

Freitag, 16. Mai 2008

Ich muss doch mal was los werden, was ich nicht sonderlich toll, geschweige denn als besonders tolles Abbild unserer Gesellschaft sehe. Wenn ich mir in meinen Statistiken so die Suchbegriffe anschaue, über die Leser auf mein Blog kommen, sehe ich da doch eine gewisse Tendenz zum Sensationsjournalismus. Muss man wirklich erniedrigende Titel oder solche, die unter die Gürtellinie gehen, haben, um Leser zu ködern?

Ganz ehrlich, ‚merkels möpse‚ waren lange Zeit mit Abstand auf Platz 1. Mittlerweile wurden sie von ‚justice stress‚ abgelöst. Aber erst, nachdem das, auf den ersten Blick gewaltverherrlichende, Video in den Mainstream-Medien Erwähnung fand und eine ausgelassene Diskussion hervorrief. Ganz weit oben ist auch noch das Tag ‚Überwachungsstaat‚, was ich zwar eher positiv sehe, trotzdem ist es plakativ.

Ist unsere Gesellschaft mittlerweile wirklich so BILD-verseucht, dass man sich bei den Titeln an ebenjenem Magazin orientieren muss, um als halbwegs namenloses Blog eine gewisse Masse Publikum auf sich zu ziehen?

Blogger sind Wissenschaftler…

Freitag, 02. Mai 2008

… jedenfalls von ihrem Web-Zwo-Nulligen Werdegang her.

Ja, ich kann das noch nicht wirklich beurteilen, denn meine kläglichen Versuche wissenschaftlicher Arbeit manifestieren sich bis jetzt auch nur in ein paar Hausarbeiten und der Krönung, ein paar wissenschaftlichen Posts hier und vorwiegend in meinem alten Blog.

Trotzdem komme ich langsam zu der Erkenntnis, dass der Werdegang des Otto-Normal-Bloggers in etwa mit dem eines Wissenschaftlers überein stimmt. Ein Wissenschaftler sucht sich sein Fachgebiet – keine Sau kennt ihn und zitiert ihn -, dann veröffentlicht er einige (gute) Artikel in billigen, später anerkannten Zeitschriften seiner Zunft – irgendwann wird er zitiert – und holt sich so seinen Namen.

Ebenso läuft’s mit den Bloggern. Man schreibt einen Haufen sinnvollen Kram, aber keiner kriegt’s mit. Ausnahme, die paar Leuts, die einen per Google finden. Ansonsten muss man erstmal zu Sachen schreiben, die andere schon geschrieben haben, Track- und Pingbacks setzen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Dann finden sich vielleicht ein paar wenige Leute, die das Blog per RSS-Reader abonnieren. Irgendwann gibt’s dann auch solche, die das Blog wirklich lesen. Und ganz am Ende wird man referenziert. Dann darf man auch endlich das schreiben, was man wirklich schreiben will. Lustige Assoziation, denn Wissenschaftler sind die, die mit ihren Ideen noch am Weitesten hinterm Berg halten.

Komisches WordPress-Verhalten

Freitag, 02. Mai 2008

WordPress macht schon manchmal merkwürdige Sachen. Heute habe ich gleich zwei davon bemerkt. Ursächlich dafür, die Einrichtung von underway.chaosmos.de – gehört übrigens nicht mir. Keine Sorge, ich gehe nicht unter die Multiblog-Besitzer ;-)

Auf jeden Fall, das erste, was mich etwas stutzig machte, waren die Plugin-Updates: Im Underway-Blog fand sich da nämlich eine Benachrichtigung für Lighter Menus 2.6.8, das war vor etwa 3 Stunden. Hier auf LiC wird mir die Aktualisierung immernoch nicht angezeigt. Suspekt.

Das zweite, und das gefällt mir so überhaupt nicht, wäre, dass wir zufällig rausgefunden haben, dass man alle Seitenentwürfe zu sehen bekommt, wenn man eine nicht vorhandene Seite per ?pagename= aufrufen will. Wer weiß, was sich da noch alles machen lässt. Ich male es mir mal besser nicht aus.

Frühlingsmisanthropie

Donnerstag, 17. April 2008

Ich weiß ja nicht, ob ich der Einzige mit solchen Phasen bin. Ich hasse den Kasseler Pseudo-Frühling. Also so wirklich. Seit fast einem Monat ist nun kalendarisch Frühling. Aus Berlin bekommt man sogar schon frohe Kund, man könne des nachts das Fenster sperrangelweit offen lassen. In Oldenburg, wo ich mich bis vor zwei Wochen befand, konnte man auch schon bequem im Pullover rumrennen. Überall ist Frühling. Überall? Neein. In hessisch Sibirien wehrt sich eine Möchtegern-Großstadt, das selbsternannte Paradies der gehobeneren Klasse von Rhein-Main und Ruhrpott – die Rede ist natürlich von Kassel.

Hier kommen wir tagsüber immernoch nicht über 7°C hinaus, nachts friert es noch und es ist grundsätzlich Grau in Grau (mein vollstes Mitgefühl an andere Grau-Seher). Davon abgesehen regnet es zu oft, zwischendurch kommt auch mal Hagel durch und der Wind ist im Mittel auch nicht mehr mit normalen Frühlingsböen vergleichbar.

Wen wundert es da noch, dass ich immernoch nicht regelmäßig in die Uni, geschweige denn überhaupt mal ungezwungen vor die Tür gehe? Seit zwei Tagen kommt auch noch Frühlingsmisanthropie dazu. Das manifestiert sich darin, dass ich keine Lust mehr zum Bloggen, Twittern, Menschen hören, sehen, riechen, schmecken, ärgern, zur Weißglut treiben [Liste beliebig fortführen] habe. Sehr zu meinem Leidwesen und dem meines Umfeldes, denn eigentlich bin ich ein recht kommunikativer Mensch.

Naja, am Wochenende soll’s ja (mal wieder) wärmer werden. Warten wir’s ab. Vielleicht fällt ja dann auch endlich Kassel – die letzte Bastion.

Gut und günstig?

Sonntag, 13. April 2008

Heute schon gut und günstig eingekauft? Also ich nur mäßig. Vorhin im nächstgelegenen EDEKA der Wahl sollte es Käse werden. Gut, der war bei gleicher Menge im Plus sowieso schon 50 Cent billiger (günstiger ;-)), aber was darf ich heute an der Kasse erfahren? EDEKA hat nochmal 20 Cent draufgeschlagen. Satte 2,19 € kostet die Packung jetzt. Da fragt man sich doch, warum man noch ‚Billigmarken‘ kauft.

Gut und günstig? Gut, ja – günstig, wohl eher nicht mehr.

Gedanken eines Schreiberlings

Donnerstag, 10. April 2008

Eigentlich schreibe ich ja, angeregt durch den re:publica-Vortrag von Prof. Viktor Mayer-Schönberger zum Thema „Nützliches Vergessen“, seit zwei Tagen an einem Essay. Eigentlich. Eigentlich hatte ich mir auch relativ genau ausgedacht, was mir dabei an Gedanken gekommen ist, die es zu verkünden gilt. Eigentlich habe ich auch nicht allzu große Probleme, den roten Faden entlang zu argumentieren.

Dummerweise scheint mich das Thema in der Hinsicht zu überfordern, denn mittlerweile verrenne ich mich zunehmend in Richtung Politikverdrossenheit und Kritik am Herrn Innenminister. Sicher, da kann man mit dem roten Faden durchaus entlang streifen, allerdings liegt die Betonung hier auf streifen und mein Essay wechselt zunehmend das Thema.

Naja, gucken wir mal, ob ich den Faden wieder finde und doch noch was zu veröffentlichen haben werde.